• Bild: Janik Roth
  • Bild: Janik Roth

Bilder

  • Bild: Janik Roth
  • Bild: Janik Roth

Janik Roth

B. Eng. Architektur

Hallo Janik, stell dich uns doch kurz mal vor.

Hallo, ich bin Janik, 28 Jahre alt. Ursprünglich bin ich Zimmermann und habe nach meiner Ausbildung Architektur studiert - eine Entscheidung, die mich bis heute begeistert und sehr erfüllt.

Wann ist dir denn das erste Mal der Gedanke gekommen Architektur zu studieren?

Eigentlich erst nach meiner Ausbildung. Ich durfte schon damals die Wünsche von Architekten umsetzen und dachte irgendwann: "Jetzt will ich auch mal selbst entwerfen."

Wo hast du denn dann studiert?

Ich habe mein Architekturstudium an der THWS in Würzburg absolviert. Dabei war ich dann mal ein halbes Jahr in Berlin für mein Praxissemester.

Wann warst du denn in Berlin? Zu uns bist du ja auch aus Berlin gestoßen.

Ich war im fünften Semester in Berlin und wollte einfach mal erleben, wie es ist, in einer Großstadt zu arbeiten - gerade wenn man jung ist, sollte man das ausprobieren. Nach dem Studium bin ich dann tatsächlich noch einmal nach Berlin zurück und habe dort etwa zweieinhalb Jahre gearbeitet. Es war eine schöne Zeit, aber langfristig ist Berlin für mich keine Stadt, in der ich dauerhaft leben möchte.

Wie war denn der Start in die Architektenbranche?

Ich bin zunächst in einem sehr entwurfsstarken Büro gestartet, was mir direkt nach dem Studium gut gefallen hat. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass mir - auch durch meine Ausbildung - die praktische Arbeit auf der Baustelle fehlt. Deshalb habe ich gewechselt und bin dann ziemlich schnell ins kalte Wasser gesprungen: in die Bauleitung. Dort konnte ich mich gut einarbeiten und habe gemerkt, dass genau hier meine Stärke liegt.

Und dann wolltest du zurück ins Frankenland. Warum genau blauhaus?

Einen ganz konkreten Grund für blauhaus gab es eigentlich gar nicht. Ich habe mich damals einfach online umgeschaut und bewusst nach Büros gesucht, die nicht nur reinen Entwurf machen. Blauhaus hat mich vor allem wegen des Bauens im Bestand angesprochen. Dann ging die Bewerbung raus - und jetzt kann ich es ja sagen: Es war meine erste und einzige Bewerbung, und es hat direkt gepasst.

Woher kommt dein Interesse für das Bauen im Bestand?

Ganz lapidar gesagt ist es für mich einfach die Zukunft. Ich finde es spannend und herausfordernd, mit etwas Bestehendem zu arbeiten. Im Studium habe ich mich zum Glück schon intensiv mit dem Thema beschäftigt, und durch meine Ausbildung hatte ich damit auch immer wieder ganz praktisch zu tun.

Was ist denn gerade dein hauptsächliches Projekt bei blauhaus?

Mein Hauptprojekt ist aktuell die Sanierung eines schönen kleinen Endreihenhauses in Nürnberg. Das macht mir besonders Spaß, weil ich hier nicht den klassischen Weg gehe, sondern - typisch fürs Bauen im Bestand - immer wieder zwischen den Leistungsphasen springe und es regelmäßig Überraschungen gibt. Dazu kommt ein gewisser Zeitdruck, der das Ganze noch etwas spannender macht. Zusätzlich unterstütze ich andere Projekte immer wieder mal in der Planung oder auch beim Schreiben von Leistungsverzeichnissen.

Als du zum ersten Mal hierher kamst, mit wem hattest du da Kontakt?

Mein erster Kontakt war beim Bewerbungsgespräch mit Ralf. Es war extrem heiß, ich habe ziemlich geschwitzt - und es gab frische Erdbeeren. Daran erinnere ich mich noch gut.

Und wie bist du hier aufgenommen worden?

Mit frischen Erdbeeren - also sehr gut! Nein, Spaß beiseite: Insgesamt war der Start hier von Anfang an sehr familiär und hilfsbereit. Ich habe relativ schnell Verantwortung bekommen, was ich sehr schätze.

Wenn du an deine Zukunft in der Architektur denkst - wo soll es für dich hingehen?

Ganz konkret kann ich das noch nicht sagen. Im Moment lasse ich vieles offen und bin gespannt, welche Themen und Aufgaben noch auf mich zukommen. Ich möchte mich da bewusst noch nicht festlegen, sondern erst einmal weiter Erfahrungen sammeln. 

Janik, was ist denn außer Architektur bei dir im Leben noch so los, womit beschäftigst du dich denn in deiner Freizeit?

Ich reise gerne, vor allem Städtetrips mache ich sehr gerne. Außerdem geht's immer mal wieder zum Sport, da kann ich mich eigentlich für alles bis aufs Turnen begeistern. Fußball, Schwimmen, Badminton ... 

Städtetrips klingt gut! Gibt's eine Lieblingsstadt?

Auf jeden Fall Istanbul. Ich war gerade erst wieder dort und liebe einfach die Atmosphäre, das Klima und diese riesige Stadt - man entdeckt jedes Mal wieder etwas Neues. Und das Essen ist natürlich unschlagbar. 

Schon ein neues Reiseziel im Blick?

Ja, im Sommer soll's mal durch Italien einen Städtetrip/Strandtrip geben. Was sich dazwischen noch an einem Wochenende ergibt, ist immer sehr spontan. Osteuropa reizt mich auch immer wieder. 

Janik, wenn du dir mal dein eigenes Haus bauen würdest, wie sähe es aus?

Das Erste, was mir dabei einfällt: einfach, unkompliziert und minimalistisch - mit einem fränkischen Satteldach. Es soll gut funktionieren und praktisch sein, ohne viel Schnörkel, dabei aber trotzdem hochwertig wirken.

Danke für das Interview.

Zum Abschluss das klassische blauhaus-Spiel: 1 Wort - 1 Antwort:

Nachhaltigkeit: Unverzichtbar

Nürnberg: 2. Liga

Familie: Freunde

Altbau: Herausforderung

Architektur: Traumjob

Langerwisch: Chef

Weitere Artikel in dieser Kategorie

Merkzettel schließen

Merkzettel

Schnellkontakt

Schnellkontakt
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung