Projekte - Wohnen im Gostho - Umbau und Instandsetzung eines denkmalgeschützten Mehrfamilienhauses mit 10 Wohnungen

  • Bild: Straßenansicht nach Instandsetzung
  • Bild: Straßenansicht nach Instandsetzung
  • Bild: Straßenansicht vor Instandsetzung
  • Bild: Hofansicht vor Instandsetzung
  • Bild: Impressionen Innenraum
  • Bild: Impressionen Innenraum
  • Bild: Impressionen Innenraum
  • Bild: Impressionen Innenraum
  • Bild: Tapete Bestand
  • Bild: Tapete Bestand
  • Bild: Tapete Bestand

Projektbilder

  • Bild: Straßenansicht nach InstandsetzungStraßenansicht nach Instandsetzung
  • Bild: Straßenansicht nach InstandsetzungStraßenansicht nach Instandsetzung
  • Bild: Straßenansicht vor InstandsetzungStraßenansicht vor Instandsetzung
  • Bild: Hofansicht vor InstandsetzungHofansicht vor Instandsetzung
  • Bild: Impressionen InnenraumImpressionen Innenraum
  • Bild: Impressionen InnenraumImpressionen Innenraum
  • Bild: Impressionen InnenraumImpressionen Innenraum
  • Bild: Impressionen InnenraumImpressionen Innenraum
  • Bild: Tapete BestandTapete Bestand
  • Bild: Tapete BestandTapete Bestand
  • Bild: Tapete BestandTapete Bestand
  • Bild: Ansicht SüdAnsicht Süd
  • Bild: Ansicht NordAnsicht Nord
  • Bild: Ansicht OstAnsicht Ost
  • Bild: Ansicht Ost HinterhausAnsicht Ost Hinterhaus
  • Bild: Grundriss ErdgeschossGrundriss Erdgeschoss
  • Bild: Grundriss 1. ObergeschossGrundriss 1. Obergeschoss
  • Bild: Grundriss 2. ObergeschossGrundriss 2. Obergeschoss
  • Bild: SchnittSchnitt
  • Bild: SchnittSchnitt
  • Bild: Detail TürDetail Tür
  • Bild:

Wohnen im Gostho

108 - Planungs- und Ausführungszeit 2015 - 2017, Nürnberg

Der Stadtteil Gostenhof in Nürnberg hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr gemausert und so werden die Gebäude, die sanierbar sind, zu einer Rarität.

 

Dieses von uns jetzt betreute Gebäude sollte ursprünglich abgerissen werden, denn es besteht aus einem unscheinbaren Vordergebäude und einem in Klinker gehaltenen Rückgebäude, mit insgesamt 500 m² Wohnfläche. Auch der Vorbesitzer entwickelte bereits verschiedene Konzepte für einen Umbau und ließ diese sogar genehmigen.

 

Als herausgefunden wurde, dass das Gebäude vom Ende des 19. Jahrhunderts stammt, kam es zu geteilten Meinungen über das weitere Schicksal des Hauses. Die eine Seite forderte den Abriss einer Ruine, die andere Seite den Schutz eines Baudenkmals. Glücklicherweise löste sich die angespannte Situation durch den Ankauf des Gebäudes von einem unserer Stammkunden schnell. Dieser entschied sich für eine Instandsetzung.

Nun können in den bestehenden Wohnstrukturen, die seit über 120 Jahren an dem Ort existieren, wieder kleinteilige Wohnungen errichtet werden. Dabei sollen auch die historischen Details, wie die Türhöhen, welche den Charme solcher Bauwerke ausmachen, erhalten bleiben. Die Instandsetzung soll auf dem neuestem Stand der Technik erfolgen. 

 

Glücklicherweise erfolgten die Abstimmungen mit den örtlichen Behörden bis jetzt sehr zielführend. Es ist nicht immer leicht und auch nicht gut kalkulierbar Lösungen zu finden, die sowohl dem Auftraggeber und dem Amt entsprechen. Bis der Bau vollendet ist, werden daher noch ein bis zwei Jahre ins Land gehen, zumal wir jetzt erst mal eine Schwammbekämpfung durchführen.

Skizzen & Grundrisse

  • Ansicht Süd
  • Ansicht Nord
  • Ansicht Ost
  • Ansicht Ost Hinterhaus
  • Grundriss Erdgeschoss
  • Grundriss 1. Obergeschoss
  • Grundriss 2. Obergeschoss
  • Schnitt
  • Schnitt
  • Detail Tür

Daten & Fakten

Leistungsschwerpunkt
Energetische Modernisierung, Umbauten, Instandsetzungen / Bauwerksanalyse + Untersuchung, Projekt in Arbeit
Ihr Geschmack
Historisch
Gebäudetyp
Mehrfamilienhäuser
Bruttobaukosten
500.000- 1.500.000 €
Nutzfläche
200- 500 m²
Gebäudealter
1750- 1880
Energetische Versorgung
Gaszentral-/Brennwerttechnik
Leistungsumfang
Lph 1-8 HOAI
Konstruktionsart des Entwurfs
historische Massivkonstruktion
Planungs- und Bauzeit
1-1,5 Jahre
Bauherr
Privat

Das Vordergebäude ist das älteste Haus in Gostenhof, nach Aktenlage um 1870 erbaut. Es ist ein massives Sandsteingebäude mit einer Teilunterkellerung mit Kappendecken. Auf den massiven Sockelgeschossen sitzen zwei weitere Massivgeschosse mit Kehlbalkendach, Holzbalkendecken und Schieferdeckung. Da die Oberkante des Erdgeschossfußbodens bündig mit dem Gehsteig ist, ist die Problematik bei diesem Gebäude vor allem das Thema mit der Feuchtigkeit. Wir müssen hier überlegen, wie wir das Gebäude ausreichend abdichten können, wie wir die Wände sanieren und eine Fußbodenheizung integrieren können. Um keine unschönen Überraschungen zu erleben, haben wir Laboruntersuchungen von allen relevanten Bauteilen durchgeführt. Der Fledermausbeauftrage der Stadt Nürnberg steht auch noch aus, denn auch von ihm benötigen wir ein "Go" zur Instandsetzung dieses Kulturgutes.

 

Bei diesem Projekt erleben wir die besonders aktive Mithilfe unserer Bauherren, welche täglich anwesend sind und selbst Hand anlegen Sie schleifen Türen, restaurieren Putzfelder und sichern Malereien. Dadurch kann viel Geld eingespart werden und es bringt uns bei der Rettung dieser architektonischen Ressource einen großen Schritt weiter.

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