Umbau in historischer Architektur: Restaurant und Konferenzbereich im Hotel Victoria - Wir wurden beauftragt, den Umbau der historischen Architektur des Hotels Victoria im zu planen und im Bestand zu bauen.

Projektbilder

  • Bild: Durchblick neu geschaffenDurchblick neu geschaffen
  • Bild: Restaurant und Konferenzbereich heuteRestaurant und Konferenzbereich heute
  • Bild: Verknüpfung zwischen Tradition und ModerneVerknüpfung zwischen Tradition und Moderne
  • Bild: LeuchtendetailLeuchtendetail
  • Bild: Lambrie aus GlasLambrie aus Glas
  • Bild: Ansicht aus Sicht der FrauentormauerAnsicht aus Sicht der Frauentormauer
  • Bild: Grundrisse Erdgeschoss und Zwischengeschoss mit Einzeichnung der verschiedenen (Um-)Baumaßnahmen über die JahreGrundrisse Erdgeschoss und Zwischengeschoss mit Einzeichnung der verschiedenen (Um-)Baumaßnahmen über die Jahre
  • Bild: Grundriss ErdgeschossGrundriss Erdgeschoss
  • Bild: SchnittSchnitt
  • Bild: ModellModell
  • Bild: ModellModell
  • Bild: ModellModell
  • Bild: ModellModell
  • Bild: Skizze LitfaßsäuleSkizze Litfaßsäule

Umbau in historischer Architektur: Restaurant und Konferenzbereich im Hotel Victoria

043 - Planungs- und Ausführungszeit 2005 - 2006, Nürnberg

Hotels sind Orte, an die wir unvergessliche Erinnerungen binden. Wir wurden zu einem Auswahlverfahren mit der Aufgabenstellung eingeladen, den Umbau der historischen Architektur des Hotels Victoria im Erdgeschossbereich mit Empfang, Lobby, Restaurant und Konferenzräumen zu planen. Ideen waren gefragt, Lösungen gefordert. Schließlich musste nicht nur im Bestand, sondern bei laufendem Betrieb gebaut werden. In einer Arbeitsgemeinschaft mit Marius Schreyer Design hatten wir dieses Verfahren mit einem Konzept gewonnen, das sehr viel mit der Familiengeschichte dieses historischen Hotels zu tun hat.

Logische Konsequenz: Historische Architektur sichtbar machen

Durch die verschiedenen Umbaumaßnahmen der letzten 100 Jahre war die Lesbarkeit der Struktur verschwunden. Eine wirkliche Erkennbarkeit der historischen Architektur war nicht mehr spürbar gewesen.

Dem Umbau musste also eine Entdeckungsreise vorangehen. In einem acht Meter tief liegenden Untergeschoss entdeckten wir dann tatsächlich etwas wirklich Historisches: Geschirr. Wir nahmen es aus dem Tiefkeller. Die entscheidende Idee für den Umbau im Bestand war geboren. Aus dem historischen Artefakt entwickelten wir ein Konzept in Form von Leitmotiven und Bildträgern für die Umbaumaßnahme und reichten das als Wettbewerbsbeitrag ein.

Die Bauzeit bei Umbauten in Hotels ist immer eng. In diesem Fall aber war es super eng!  In nur vier Wochen über Weihnachten und Silvester mussten wir den Umbau vornehmen. Es hat geklappt. Vielen Dank an das Team!

Dieses Projekt ist eines unser wichtigsten Projekte zu Beginn des 20. Jahrhunderts; Einerseits weil es ein Wettbewerbsgewinn war und andererseits weil hier eine Familie als Auftraggeber langfristig dachte und handelte. Diese hohe Schnittmenge aus persönlichen und unternehmerischen Werten des Kunden mit unserem Büro war Voraussetzung für nachhaltiges Arbeiten und Wirken.

Wir gewannen den Wettbewerb, der das Erdgeschoss mit Empfang, Tagungs- und Frühstücksbereich beinhaltete mit einer übergreifenden Corporate-Design Idee, die aus der Geschichte des Traditionshotels kam.

Nach einer langen Zeit der Grundlagenermittlung, wie Bauforschung, Baualterspläne, Bestandsaufnahmen, digitalen Vermessungen und einem Brandschutzkonzept für das gesamte Haus, begannen wir mit den vertiefenden Planungen des Erdgeschosses. Hier war es besonders wichtig dialektisch zu arbeiten, denn Maßnahmen, die wir jetzt festlegten, mussten einem 20-jährigen Masterplan standhalten. Das hieß z. B., wenn wir die Zugangssituationen im EG untersuchten und Qualitäten für Brandschutzmaßnahmen festlegten, dann ging das nur, wenn es ein Gesamtkonzept gab. Denn das Eine ist ein Teil eines großen Ganzen!
Unser Auftraggeber verstand das und beauftragte die gesamte Bestandserfassung und eine finale Zielkonzeption für den Brandschutz des Hotels, auf deren Basis wir jetzt schon seit über 10 Jahren arbeiten.

Im Erdgeschoss bauten wir planerisch rückversichert den Charme der 70er zurück, legten frei, restaurierten und interpretierten kontextuell neu. Deckenhöhen und Bogenstrukturen der historischen Tragkonstruktion wurden reaktiviert, das Motiv der Lambrie wurde mit modernen Mitteln neu interpretiert.
Schon in der Wettbewerbsphase bildeten wir eine Arbeitsgemeinschaft mit einem Designbüro, das eine eigene Formensprache für Möbel, Interieur, Beleuchtung und Raumtextilien für das Projekt entwarf.

Für den finalisierten Umbau hatten wir 30 Tage Zeit, vom 19.12.2005 – 18.01.2006, kurz vor der Spielwarenmesse. Das ging besser als erwartet, mit 8-10 Stunden Bauleitung vor Ort, Sondergenehmigung für Nacht- und Feiertagsarbeit, einem Handwerkerteam, das redet und nicht schreibt und einem Auftraggeber, der Entscheidungen trifft und vertraut.

Skizzen & Grundrisse

  • Ansicht aus Sicht der Frauentormauer
  • Grundrisse Erdgeschoss und Zwischengeschoss mit Einzeichnung der verschiedenen (Um-)Baumaßnahmen über die Jahre
  • Grundriss Erdgeschoss
  • Schnitt
  • Modell
  • Modell
  • Modell
  • Modell
  • Skizze Litfaßsäule

Daten & Fakten

Leistungsschwerpunkt
Umbauten, Raumbildende Ausbauten
Ihr Geschmack
Modern
Gebäudetyp
Hotels / Beherbergungsstätten
Bruttobaukosten
250.000- 500.000 €
Nutzfläche
200- 500 m²
Gebäudealter
1880- 1910
Energetische Versorgung
Holzpellets/Fernheizung
Leistungsumfang
Generalplanung
Konstruktionsart des Entwurfs
historische Massivkonstruktion
Planungs- und Bauzeit
1,5-2 Jahre
Bauherr
Familienunternehmen/Mittelstandsunternehmen
Planungspartner
Design: Marius Schreyer

Standort des Projekts

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blauhaus Architekten

Campestraße 10, 90419 Nürnberg, Deutschland
E: mailblauhaus.LÖSCHEN.net
T: 0911 - 393 735 80

Wir bearbeiten im Projektgeschäft folgende Sprachen: Englisch, Russisch, Kurdisch

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