Projekte - Stadenstraße 90 – Ein Heim für Tiere – Neubauprojekt mit Anlaufschwierigkeiten - Von einem anderen Nürnberger Architekten übernahmen wir das Neubauprojekt eines Energiespar-Tierheims mitten im Projektverlauf.

  • Bild: Viel Raum und Licht für die Tiere im neuen Tierheim
  • Bild: Hofseite mit Geothermie-Anlage
  • Bild: Die gläserne Fassade lässt viel Licht durch
  • Bild: Weitblick, Konferenz- und Veranstaltungsbereich
  • Bild: Treppenaufgang im Detail
  • Bild: Treppenaufgang, viel Raum und Licht
  • Bild: Zugang zu den Besucherterrassen
  • Bild: Energiesparhaus als Tierheim - ein nachhaltiges Neubauprojekt
  • Bild: Viel Raum und Licht für die Tiere in diesem Energiesparhaus
  • Bild: Außenbereich für Mitarbeiter und Gäste des Nürnberger Tierheims

Projektbilder

  • Bild: Viel Raum und Licht für die Tiere im neuen TierheimViel Raum und Licht für die Tiere im neuen Tierheim
  • Bild: Hofseite mit Geothermie-AnlageHofseite mit Geothermie-Anlage
  • Bild: Die gläserne Fassade lässt viel Licht durchDie gläserne Fassade lässt viel Licht durch
  • Bild: Weitblick, Konferenz- und VeranstaltungsbereichWeitblick, Konferenz- und Veranstaltungsbereich
  • Bild: Treppenaufgang im DetailTreppenaufgang im Detail
  • Bild: Treppenaufgang, viel Raum und LichtTreppenaufgang, viel Raum und Licht
  • Bild: Zugang zu den BesucherterrassenZugang zu den Besucherterrassen
  • Bild: Energiesparhaus als Tierheim - ein nachhaltiges NeubauprojektEnergiesparhaus als Tierheim - ein nachhaltiges Neubauprojekt
  • Bild: Viel Raum und Licht für die Tiere in diesem EnergiesparhausViel Raum und Licht für die Tiere in diesem Energiesparhaus
  • Bild: Außenbereich für Mitarbeiter und Gäste des Nürnberger TierheimsAußenbereich für Mitarbeiter und Gäste des Nürnberger Tierheims
  • Bild: Ansicht Nord-Ost und Süd-WestAnsicht Nord-Ost und Süd-West
  • Bild: Grundriss ErdgeschossGrundriss Erdgeschoss
  • Bild: Grundriss Erdgeschoss mit Einzeichnung der DeckenGrundriss Erdgeschoss mit Einzeichnung der Decken
  • Bild: Grundriss ObergeschossGrundriss Obergeschoss
  • Bild: Übersichtsplan AußenanlagenÜbersichtsplan Außenanlagen

Stadenstraße 90 – Ein Heim für Tiere – Neubauprojekt mit Anlaufschwierigkeiten

070 - Planungs- und Ausführungszeit 2010, Nürnberg

Wenn einem Bauherrn in einem komplexen Projekt der Architekt ausfällt, ist dies etwas, was man niemanden wünscht. Es gibt aus unserer Erfahrung mehrere Gründe für den Ausfall, aber sehr selten ist der Ausfall durch Krankheit bedingt.
In diesem vorliegenden Projekt haben wir vom Architekten Herrn Schwarz in Nürnberg, der sich für den Entwurf verantwortlich zeichnet, das Neubauprojekt zwischen Baugenehmigung und Bauleitung übernommen. Es war unser Ansporn, den Entwurf des Architekten umzusetzen und weiterzuentwickeln. Wir wollten dem Bauherrn die vertraute Sicherheit wiedergeben und trotzdem im Innenraum eigene Akzente setzen, also einen harmonischen Klang zwischen zwei Architektenauffassungen erzeugen.

Kritik und Lob für das Energiesparheim

Es gab einige kritische Stimmen des Neubauprojektes, die monierten: „Das war nicht nötig.“ Oder: „Das ist zu viel.“ Ich glaube aber, dass die Bauherren des Tierheims weitsichtig gehandelt haben. Im Erdgeschoss befinden sich Tiere, die nun optimal gepflegt werden können und in den Obergeschossen verfügen die Betreiber nun über einen Konferenz- und Veranstaltungsbereich, der das Haus belebt und so dem Verein langfristig eine wirtschaftliche Sicherheit gibt.

Durch das energetische Konzept mit einer Geothermie-Anlage und Rückgewinnungskomponenten ist auch eine zukunftsweisende Technik in dem Projekt realisiert worden. Ein Tierheim als Energiesparhaus – Für uns Architekten in Nürnberg eine bisher einmalige Angelegenheit.
Ich beglückwünsche den Bauherrn noch einmal zu einer solch mutigen Entscheidung. Trotz zwei beteiligter Architekten ist eine überragende Leistung im Sinne unserer Auftraggeber entstanden.
Das Tierheim Nürnberg ist mit fast einem Jahr Verspätung fertig geworden. Das liegt sicherlich an dem abrupten und krankheitsbedingten Ausfall des federführenden Nürnberger Architekten. Wir werden nie vergessen, wie Frau Wöhrl kurz vor Weihnachten hilfesuchend bei uns im Büro stand und wir Zeit und die nötige Kompetenz hatten, dieses komplexe Neubauprojekt während des laufenden Prozesses zu übernehmen. Wir haben damit Erfahrung, da wir das schon mehrfach getan haben. Man sah den freudigen Gesichtern bei der Einweihung an, dass ein erfolgreiches Ende durch Ansporn, freundschaftlichen Umgang miteinander und konsequente Durchsetzung von Interessen möglich ist.

Skizzen & Grundrisse

  • Ansicht Nord-Ost und Süd-West
  • Grundriss Erdgeschoss
  • Grundriss Erdgeschoss mit Einzeichnung der Decken
  • Grundriss Obergeschoss
  • Übersichtsplan Außenanlagen

Daten & Fakten

Leistungsschwerpunkt
Neuerrichtungen
Ihr Geschmack
Modern, Technisch
Gebäudetyp
Geschäfts-. Dienstleistungsgebäude
Bruttobaukosten
› 1.500.000 €
Nutzfläche
500- 1000 m²
Gebäudealter
1994 - 2014
Energetische Versorgung
Wärmepumpen
Leistungsumfang
Lph 1-8 HOAI
Konstruktionsart des Entwurfs
moderne Massivkonstruktion
Planungs- und Bauzeit
1-1,5 Jahre
Bauherr
Kirchen/Stiftungen/Vereine
Planungspartner
Entwurf: Architekt Schwarz

Mittlerweile ist die große Spenderin Henriette Schmidt-Burkhardt (Lebkuchen Schmidt Nürnberg) gestorben. Das hier beschriebene Welpenhaus wurde nach Ihrem Namen benannt. Insofern war das eine sehr nachhaltige Geste der großen Dame für den Verein.

Zum Entwurf des Äußeren des Gebäudes gab es eine Geschichte, die uns der Bauherr so erzählte: Ein berühmter deutscher Architekt soll eine Katze, die zum Sprung ansetzte auf einen Bierdeckel gezeichnet haben. Architekt Schwarz bekam so den Auftrag dazu, ein Gebäude zu entwerfen. Deshalb auch der Wechsel zwischen Zwei- und Eingeschossigkeit und dann wieder zurück zur Zweigeschossigkeit des Gebäudes.
Das klang für uns etwas abenteuerlich, aber so soll es gewesen sein.

Wir haben den Rohbau nach Architektenwechsel ohne Ausführungspläne und ohne Brandschutzkonzept übernommen Unsere Bemühen bestand darin, den Bau technisch funktionsfähig zu machen. Nachdem wir den Bestand aufgenommen hatten, fertigten wir eine „Black List “ an; in dieser stand jedes Problem, ein Lösungsansatz und der Verursacher.
Im Anschluss führten wir mit dem Kunden ein großes Meeting mit allen am Projektbeteiligten durch: Und zwar wirklich allen, bis zum kleinsten Hilfsarbeiter, und schworen alle darauf ein, die Sache unter neuer Leitung zu Ende zu bringen.
Ein strenges System von unwiderruflichen Festsetzungen, mit einer parallel laufenden Planungsabteilung und einer lösungsorientierten praktischen Handhabe der Bauleitung mit dem Tierheim und Frau Wöhrl, führte letztendlich zum Erfolg.


Einige konstruktive Besonderheiten des Objektes:

  • Geothermische Bohrungen mit Brunnen für die Wärmepumpe
  • Errichtung eines eigenen Stromtransformators, um so günstigeren Strom von der N-Ergie kaufen zu können
  • Die Decke im Saal des 1. OG ist mit einem Stahl-Holzsprengwerk ausgeführt worden
  • Der Katzenbereich ist aus hygienischen Gründen in einer Ganzglaskonstruktion ausgeführt worden
  • Alle Böden sind fugenlos aus einer säurebeständigen Epoxy-Beschichtung konstruiert worden, teilweise mit erdwärmeversorgten Fußbodenheizungen
  • Hinterlüftete Holzfassaden, mit Coelan beschichtet



Die Übernahme und Fortführung von Leistungen von Berufskollegen erfordert immer eine uneitle Zurücknahme seiner eigenen architektonischen Ansichten im Sinne des Projektes, sonst ginge das nicht.

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