Herausforderung Neubau im Gewerbebau: VW- und Audi-Niederlassung in Leipzig - Dieser Neubau als Gewerbebau ist eines der letzten nicht nach VW-Richtlinien hergestellten Autohäuser in Deutschland.

Projektbilder

  • Bild: Gewerbeneubau AußenansichtGewerbeneubau Außenansicht
  • Bild: Das Autohaus ist ein Neubau im Gewerbebau mit StilDas Autohaus ist ein Neubau im Gewerbebau mit Stil
  • Bild: Dieser Gewerbeneubau ist eines der letzten nicht nach VW-Richtlinien hergestellten Autohäuser DeutschlandsDieser Gewerbeneubau ist eines der letzten nicht nach VW-Richtlinien hergestellten Autohäuser Deutschlands
  • Bild: Bauüberwachung, die Spaß macht: Das Team stand voll hinter unsBauüberwachung, die Spaß macht: Das Team stand voll hinter uns
  • Bild: Ausstellungsraum des GewerbebausAusstellungsraum des Gewerbebaus
  • Bild: AußenanlagenAußenanlagen
  • Bild: Grundriss ErdgeschossGrundriss Erdgeschoss
  • Bild: Grundriss ObergeschossGrundriss Obergeschoss
  • Bild: Grundriss TiefgarageGrundriss Tiefgarage
  • Bild: LageplanLageplan
  • Bild: SchnittSchnitt
  • Bild: Skizze - AnsichtSkizze - Ansicht
  • Bild: Skizze - InnenraumSkizze - Innenraum
  • Bild: SkizzeSkizze

Herausforderung Neubau im Gewerbebau: VW- und Audi-Niederlassung in Leipzig

007 - Planungs- und Ausführungszeit 1996 - 1997, Leipzig

Es handelt sich hier um einen interessanten gewerblichen Neubau. Dieser Gewerbebau ist eines der letzten nicht nach VW-Richtlinien hergestellten großen Autohäuser in Deutschland. Die Bauweise ist so kostengünstig wie funktional: Der Neubau besitzt eine Mischkonstruktion aus Stahl, Betonfertigteilen und einer Tiefgarage als Pilzdeckenkonstruktion. Der Bauherr führte den gesamten Gewerbebau (20.000 cbm) in Eigenleistung aus, indem er nur mit bestehenden Werkplänen mit Angestellten, Handwerkern und gekauften Maschinen diese Leistung erbrachte.

Wir übernahmen als Architekten lediglich die Bauüberwachung. Stark beeindruckt hat Bauherr Herr Heil als er nach Fertigstellung des Autohauses erzählte, dass er in den 70ern etwa sieben Angestellte hatte, mit denen er Trabant und Wartburg reparierte und mit aktuell rund 175 Angestellten eines der führenden deutschen Unternehmen in der Automobilbranche aufgebaut hat.

Dieses Projekt schmerzt uns besonders, da es wirklich ein Musterstück von Aufbau Ost und nachhaltigem Denken und Handeln war.

Unser im Haupttext beschriebener Protagonist - hier unser Auftraggeber hat sich ein Unternehmen aufgebaut, das Autos verkaufte und reparierte, er war ein sogenannter Stützpunkthändler. Dieser gesunde Mittelständler wollte sich ein neues Autohaus bauen und er machte alles anders:

  1. Er stelle sich Bauhandwerker ein
  2. Er kaufte sich Baumaschinen wie Bagger, Raupen, etc.
  3. Aus Fehlbestellungen von Firmen stellte er sich Fassaden zusammen, deren Maße dann in die Planung übergingen
  4. Architektenverträge wurden nach der qm-Zahl der zu planender Fläche unterzeichnet
  5. Wenig Schriftverkehr, das Kaufmannswort galt

Wir entwarfen ihm einen einfachen Typus aus einem Wechsel von ein- und zweigeschossigen Baukörpern auf einer Tiefgarage, den er alleine bauen konnte. Fassade- und Fenstermaße waren vorgegeben - diese hatte er aus Konkursmassen gekauft. Sondergewerke wie Dach und Haustechnik vergab er im Alleingang per Handschlag. Das Haus hatte als eines der ersten getrennte Zugänge für VW und Audi, die auch eigene innere gestalterische Welten besaßen. Innerhalb eines Jahres war es bezugsfertig.

Sein Name war Programm: Heil. Er war ein Begnadeter, der Erfolg und Freude hatte mit dieser Art zu bauen. Aber er wurde VW und Audi zu groß mit seinen fast 200 Mitarbeitern. Wie auch immer, das entzieht sich unserer Kenntnis. Er kam in eine finanzielle Abhängigkeit von den Großkonzernen, verbunden mit falschen Beratern, Managementfehlern und das führte zum Konkurs. Das Unternehmen wurde zerschlagen, die besten Teile verkauft, das hier beschriebene Gebäude abgerissen und das leere Grundstück einer neuen Nutzung zugeführt.

Das war sicher weder ökonomisch, noch ökologisch und schon gar nicht menschlich.

Skizzen & Grundrisse

  • Außenanlagen
  • Grundriss Erdgeschoss
  • Grundriss Obergeschoss
  • Grundriss Tiefgarage
  • Lageplan
  • Schnitt
  • Skizze - Ansicht
  • Skizze - Innenraum
  • Skizze

Daten & Fakten

Leistungsschwerpunkt
Neuerrichtungen
Ihr Geschmack
Technisch
Gebäudetyp
Gewerbe und Sonstige Gebäude
Bruttobaukosten
› 1.500.000 €
Nutzfläche
› 5000 m²
Gebäudealter
1994 - 2014
Energetische Versorgung
Gaszentral-/Brennwerttechnik
Leistungsumfang
Generalplanung
Konstruktionsart des Entwurfs
moderne Massivkonstruktion, Stahl- und Metallbau
Planungs- und Bauzeit
2-3 Jahre
Bauherr
Familienunternehmen/Mittelstandsunternehmen

Standort des Projekts

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Campestraße 10, 90419 Nürnberg, Deutschland
E: mailblauhaus.LÖSCHEN.net
T: 0911 - 393 735 80

Wir bearbeiten im Projektgeschäft folgende Sprachen: Englisch, Russisch, Kurdisch

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