Projekte - Kaskaden sind nicht immer schön - blauhaus Architekten wurde mit Instandsetzungsmaßnahmen an einem denkmalgeschützten Gebäude in Erlangen aus der deutschen Militärgeschichte beauftragt

  • Bild: Außenansicht des 165 Meter langen Baudenkmals
  • Bild: Ansicht Straßenseite
  • Bild: Ansicht West Bestand
  • Bild: Überläufe Südseite Bestand
  • Bild: Terrasse Loft Bestand denkmalgeschütztes Gebäude
  • Bild: vorhandene Entwässerung Bestand

Projektbilder

  • Bild: Außenansicht des 165 Meter langen BaudenkmalsAußenansicht
  • Bild: Ansicht StraßenseiteAnsicht Nord Bestand
  • Bild: Ansicht West BestandAnsicht West Bestand
  • Bild: Überläufe Südseite BestandÜberläufe Südseite Bestand
  • Bild: Terrasse Loft Bestand denkmalgeschütztes GebäudeTerrasse Loft Bestand
  • Bild: vorhandene Entwässerung Bestandvorhandene Entwässerung Bestand
  • Bild: Grundriss EG, 1. OG BestandGrundriss EG, 1. OG Bestand
  • Bild: Grundriss Penthouse, Dachaufsicht BestandGrundriss Penthouse, Dachaufsicht Bestand
  • Bild: Ansichten BestandAnsichten Bestand
  • Bild: Grundrissausschnitt BestandGrundrissausschnitt Bestand
  • Bild: Schnitte/Details Terrasse Loft BestandSchnitte/Details Terrasse Loft Bestand
  • Bild: Detail Trennwand Terrassen Penthouse BestandDetail Trennwand Terrassen Penthouse Bestand

Kaskaden sind nicht immer schön

Instandsetzung eines Baudenkmals in Erlangen

122 - Planungs- und Ausführungszeit 2017 - 2022, Erlangen

Hören wir das Wort Kaskade, assoziieren wir sicher das sanfte Plätschern des Wassers, das über Stufen im Gelände oder auch in Parks fällt. Schöne Beispiele sind der Bergpark Wilhelmshöhe, Versailles oder auch die Kuhschlucht in Bayern bei Garmisch.

Weniger prickelnd ist es, wenn das Dachwasser von unter Denkmalschutz stehenden Häusern kaskadenartig von einer Dachfläche auf die nächst darunter liegende geführt wird. Zum Einen lässt dies die Norm DIN 1986-100 nicht zu und zum Anderen funktioniert das selten.

Instandsetzung eines 165 Meter langen denkmalgeschützten Militärgebäudes

Wir wurden beauftragt, uns ein 165 Meter langes, denkmalgeschütztes Militärgebäude, das um die Jahrtausendwende als Eigentumswohnanlage umgebaut worden ist, genauer anzuschauen. Ein Schwerpunkt der stufenweisen Instandsetzungsmaßnahmen ist der Rückbau aller Dachterrassen und die Entwicklung eines neuen Entwässerungssystems, das auf eine kaskadierende Entwässerung verzichtet. 

Technisch und formal ist das sehr anspruchsvoll, da die normgerechten Lösungen denkmalschutzrechtlich nicht genehmigungsfähig sind und die Instandsetzung kostenmäßig der Eigentümergemeinschaft nicht vermittelbar waren.

Auswahl von Sonderlösungen zur Instandsetzung

Mit der Auswahl von Sonderlösungen, von nicht genormten Ansätzen und auch von Produkten, für die es keine Langzeiterfahrung gibt, gehen wir als Architekten ein hohes Risiko ein. Wir tun dies trotzdem, da die Sache es oft erfordert. Voraussetzung für uns ist jedoch, dass die Auftraggeber über die Instandsetzungsmaßnahmen genau aufgeklärt werden und haftungsrechtliche Risiken übernehmen, wie auch in diesem Fall. Die Planung läuft und die Umsetzung erfolgt in mehreren Abschnitten. 

Skizzen & Grundrisse

  • Grundriss EG, 1. OG Bestand
  • Grundriss Penthouse, Dachaufsicht Bestand
  • Ansichten Bestand
  • Grundrissausschnitt Bestand
  • Schnitte/Details Terrasse Loft Bestand
  • Detail Trennwand Terrassen Penthouse Bestand

Daten & Fakten

Leistungsschwerpunkt
Instandsetzungen / Bauwerksanalyse + Untersuchung, Projekt in Arbeit
Ihr Geschmack
Historisch
Gebäudetyp
Lofts / Dächer, Mehrfamilienhäuser
Bruttobaukosten
500.000- 1.500.000 €
Nutzfläche
1000- 5000 m²
Gebäudealter
1880- 1910
Energetische Versorgung
Gaszentral-/Brennwerttechnik
Leistungsumfang
Lph 1-8 HOAI
Konstruktionsart des Entwurfs
historische Massivkonstruktion
Planungs- und Bauzeit
3-5 Jahre
Bauherr
WEG

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