Instandsetzung und Modernisierung der IHK-Akademie Nürnberg - Als Generalplaner steuerten wir die Instandsetzung und Modernisierung der IHK-Akademie Nürnberg.

Projektbilder

  • Bild: Modernisierung der IHK Akademie mit uns als GeneralplanerModernisierung der IHK Akademie mit uns als Generalplaner
  • Bild: Detail: KücheDetail: Küche
  • Bild: Intelligente Raumplanung war ein entscheidender Faktor der InstandsetzungIntelligente Raumplanung war ein entscheidender Faktor der Instandsetzung
  • Bild: Modernisierung des kompletten Hauses mit uns als GeneralplanerModernisierung des kompletten Hauses mit uns als Generalplaner
  • Bild: Modernisierung des kompletten Hauses mit uns als GeneralplanerModernisierung des kompletten Hauses mit uns als Generalplaner
  • Bild: mobile Trennwände zwischen den Klassenzimmernmobile Trennwände zwischen den Klassenzimmern
  • Bild: mobile Trennwände zwischen den Klassenzimmernmobile Trennwände zwischen den Klassenzimmern
  • Bild: Detail: Armlehne in der IHK AkademieDetail: Armlehne in der IHK Akademie
  • Bild: Detail: Armlehne in der IHK AkademieDetail: Armlehne in der IHK Akademie
  • Bild: KlassenzimmerKlassenzimmer
  • Bild: Detail: ArmlehneDetail: Armlehne
  • Bild: Empfang hinter Glas gewünschtEmpfang hinter Glas gewünscht
  • Bild: EmpfangEmpfang
  • Bild: mobile Trennwändemobile Trennwände
  • Bild: ToilettenToiletten
  • Bild: Ansicht Ost mit den KlassenräumenAnsicht Ost mit den Klassenräumen
  • Bild: Grundriss Obergeschoss - EntwurfGrundriss Obergeschoss - Entwurf
  • Bild: SchnittSchnitt

Instandsetzung und Modernisierung der IHK-Akademie Nürnberg

060 - Planungs- und Ausführungszeit 2008 - 2010, Nürnberg

Es ist kaum zu glauben, aber das von uns als Generalplaner zu realisierende Projekt ist gerade mal 22 Jahre alt. Die Modernisierung eines Hauses, das eigentlich noch ziemlich „modern“ ist. Auf 3000 Quadratmeter Ausbildungsstätte werden das Design und die Technik rundum erneuert. Trotz aller Hingabe zum Projekt kommt dabei aber nicht das Hurra-Erleben über das wirklich „Schöne“ auf. Das Menschliche ist jedoch erwähnenswert bei dieser Instandsetzung, denn die Zusammenarbeit mit der IHK Nürnberg ist überragend. Trotz des engen mit Fördergeldern gestützten Terminkorsetts.

Modernisierung eines fast noch modernen Hauses

So wird die Schule mit dem Projektnamen „BAUWERK BILDUNG“ von uns in zwei Bauabschnitten bei laufendem Betrieb umgebaut. Spatenstich war im Februar 2009 mit Vertretern des bayerischen Wirtschaftsministeriums – es war schließlich Wahljahr. Es blieb bis zum Schluss eine unsinnliche Instandsetzung mit hauptsächlich einer Anforderung: Technik, Technik und noch einmal Technik, die zudem viel Geld gekostet hat. Man sieht sie nicht, aber hoffentlich hilft es den Lernenden, mit der ganzen Kältetechnik einen kühleren Kopf zu behalten.

Die Teamarbeit zwischen Marius Schreyer war aus unserer Sicht als Generalplaner perfekt – dafür vielen Dank. Die Frage aber lautet: Müssen Schulen eine sinnliche Ausstrahlung haben? Wir glauben, dass das einen Fördergeber nicht interessiert. Für ihn ist es wichtig, dass ein Elektrokabel von einem Raum über den Flur in einen anderen Raum zweimal berechnet werden muss. Für uns als Generalplaner ein wichtiger Aspekt bei dieser Instandsetzung. Der Kabelteil über den Flur ist nicht förderfähig, der in den Klassenräumen schon. Das ist vielleicht nicht sinnlich, aber ergibt bestimmt Sinn. Die Einweihung mit dem Wirtschaftsminister erfolgte im September. Ganz ohne Wahljahr, aber das nächste folgt bestimmt.

Das Feedback des Kunden hat uns sehr gefreut

Die Zusammenarbeit und die positiven Äußerungen haben auch in mir den Glauben gestärkt (wer immer nur Negatives zu beurteilen hat, verliert leicht den Glauben an die „Zunft“): Es gibt noch Architekten, die ihr Handwerk verstehen. Bemühen Sie sich weiter so um Ihre Bauherren, wie Sie dies bis jetzt getan haben und sie bleiben in der Erfolgsspur.

In Bildung zu investieren, hat den größten Nachhaltigkeitseffekt, denn die Ressource Mensch ist die, die in die realen Nachhaltigkeitsprozesse weltweit eingreifen muss.
Insofern war dieses Projekt eines unser wichtigen Projekte. Einerseits, weil es ein Wettbewerbsgewinn war und andererseits, weil hier die IHK Nürnberg für Mittelfranken, eine unternehmerische Organisation zur Wirtschaftsförderung, langfristig handelte, aber schnell reagierte.

Kurz nach dem Gewinn des Wettbewerbs, begannen die Bestandsaufnahmen, die Planungen und vor allem der Brandschutz, der uns einige Probleme bereitete, da wir auch mit Mängeln aus der Bauzeit zu tun hatten.

Die Entwurfsidee des Wettbewerbsteam, das wir als Generalplaner aus Designern und Technikingenieuren zusammenstellen, war einfach: „Zeitgemäßes Lernen erfordert modulare Räume“. Ein Großteil der Trennwände der zweibündigen Schulanlage wurde abgerissen, so konnten aus großen Lehrsälen mittels mobiler Trennwände immer neue Raumsituationen geschaffen werden. Für Kleingruppen, Teamsitzungen oder auch für Workshops als Formen des neuen Lernens, konnten so die passenden Raumkonfigurationen geschaffen werden.
Jede Raumeinheit wurde mit einer Luft-Wärme-Kühlung ausgestattet.
Die sanitären Anlagen und Erschliessungssysteme wurden von uns „vermenschlicht“, die Dozenten bekamen einen Chill-out Bereich mit gemütlicher Küche, der große Prüfungssaal bekam ebenfalls eine optische und klimatische Verjüngungskur.

Was hat sich konstruktiv bestätigt? Dass man in Ausschreibungen präzise beschreiben muss, wenn man exakt das haben will, was man bestellt hat. Der Hintergrund: Wir benötigten die leichteste mobile Trennwand der Welt mit dem maximalsten Schallschutz, weil die Stahlbetondecken zu schwach waren. Hier haben sich Bieter bei einer öffentlichen Ausschreibung mit 50 % unter den realen Preisen reindrängen wollen. Wir konnten Ihnen nachweisen, dass ihre Preise nicht auskömmlich sind, somit wurden sie vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Nur der teuerste Anbieter, war wirklich der einzige, der das Leistungsverzeichnis korrekt ausgefüllt hat. Keiner der anderen Bieter hat gesagt, dass er ein Ersatzprodukt angeboten hat. Also nicht immer vom Preis locken lassen.

Worauf sind wir noch mehr sensibilisiert worden? Auf die Arbeitssicherheit - wir waren auch mit der SiGeKo-Leistung beauftragt. Der SiGe-Koordinator übernahm die Planung und Kontrolle der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes auf der Baustelle. Er legte die erforderlichen Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes fest, koordinierte sie und prüfte ihre Einhaltung. Der Bauherr wurde durch die Bestellung eines geeigneten Koordinators aber nicht von seiner Verantwortung entbunden. Es gab leider durch Unachtsamkeit eines Arbeiters einen schweren Unfall, der uns und den Auftraggeber nach Abschluss der Maßnahme noch zwei Jahre juristisch mit dem Geschädigten beschäftigte. Der Geschädigte verklagte den Kunden, als er dort kein Recht bekam, uns, aber auch hier bekam er nicht Recht, da der Arbeiter selbst fahrlässig gehandelt hatte.

Die Anforderungen an die Bauleitung, trotz Termine, Kosten und Qualitäten dürfen hier nicht nachlassen, denn es ist das schlimmste was passieren kann, dass sich jemand verletzt und das hängt einem Jahre nach, auch wenn man keine Schuld zugesprochen bekommt.

Skizzen & Grundrisse

  • Ansicht Ost mit den Klassenräumen
  • Grundriss Obergeschoss - Entwurf
  • Schnitt

Daten & Fakten

Leistungsschwerpunkt
Instandsetzungen / Bauwerksanalyse + Untersuchung, Raumbildende Ausbauten
Ihr Geschmack
Modern
Gebäudetyp
Geschäfts-. Dienstleistungsgebäude
Bruttobaukosten
500.000- 1.500.000 €
Nutzfläche
1000- 5000 m²
Gebäudealter
1970- 1994
Energetische Versorgung
Gaszentral-/Brennwerttechnik
Leistungsumfang
Generalplanung
Konstruktionsart des Entwurfs
historische Massivkonstruktion
Planungs- und Bauzeit
1,5-2 Jahre
Bauherr
Öffentlich
Planungspartner
Design: Marius Schreyer

Standort des Projekts

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blauhaus Architekten

Campestraße 10, 90419 Nürnberg, Deutschland
E: mailblauhaus.LÖSCHEN.net
T: 0911 - 393 735 80

Wir bearbeiten im Projektgeschäft folgende Sprachen: Englisch, Russisch, Kurdisch

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