Projekte - Hertastraße - Sanierung einer Stadtvilla -

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  • Bild: Haupteingang
  • Bild: Seiteneingang
  • Bild: Treppenhaus
  • Bild: Treppenhaus
  • Bild: Treppenhaus
  • Bild: Treppenhaus
  • Bild: Erdgeschoss Diele
  • Bild: Erdgeschoss Wintergarten
  • Bild: Erdgeschoss Schlafzimmer
  • Bild: Erdgeschoss Windfang
  • Bild: Erdgeschoss Bad
  • Bild: 1. Obergeschoss Küche
  • Bild: 1. Obergeschoss Wohnzimmer
  • Bild: 1. Obergeschoss Schlafzimmer
  • Bild: 2. Obergeschoss Wohnzimmer
  • Bild: 2. Obergeschoss Wohnen
  • Bild: 2. Obergeschoss Galerie
  • Bild: 2. Obergeschoss Tragwerk
  • Bild: 2. Obergeschoss Bad
  • Bild: Kellerraum
  • Bild: Kellerraum
  • Bild: Kellerraum
  • Bild: Kellerraum

Projektbilder

  • Bild: StraßenansichtStraßenansicht
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  • Bild: Erdgeschoss WintergartenErdgeschoss Wintergarten
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  • Bild: KellerraumKellerraum
  • Bild: KellerraumKellerraum
  • Bild: KellerraumKellerraum
  • Bild: KellerraumKellerraum
  • Bild: Ansicht NordAnsicht Nord
  • Bild: Ansicht OstAnsicht Ost
  • Bild: Ansicht SüdAnsicht Süd
  • Bild: Ansicht WestAnsicht West
  • Bild: Grundriss ErdgeschossGrundriss Erdgeschoss
  • Bild: Grundriss erstes ObergeschossGrundriss erstes Obergeschoss
  • Bild: Grundriss KellerGrundriss Keller
  • Bild: Grundriss zweites ObergeschossGrundriss zweites Obergeschoss
  • Bild: SchnittSchnitt
  • Bild: SpitzbodenSpitzboden
  • Bild: WalmdachgaubenWalmdachgauben
  • Bild: Wintergarten Studie Ansicht NordWintergarten Studie Ansicht Nord
  • Bild: Wintergarten Studie Ansicht WestWintergarten Studie Ansicht West
  • Bild: Wintergarten Studie GrundrissWintergarten Studie Grundriss
  • Bild: Materialstudie Treppe SpitzbodenMaterialstudie Treppe Spitzboden
  • Bild: Materialstudie Treppe BrüstungMaterialstudie Treppe Brüstung
  • Bild: Studie MüllportStudie Müllport

Hertastraße - Sanierung einer Stadtvilla

Modernisierung der denkmalgeschützten Villa

092 - Planungs- und Ausführungszeit: 2013 - 2016, Nürnberg

 

Ruhig gelegen im einer Seitenstraße des Nürnberger Nibelungenviertels findet man eines unser aktuellen Bauvorhaben – eine herrschaftliche Villa aus dem Jahre 1923.

Errichtet wurde die Villa als Wohnhaus für den jüdischen Rasierpinselfabrikanten Hugo Guckenheimer, welcher dann jedoch im Zuge des Zweiten Weltkrieges enteignet und nach Paris ins Exil gezwungen wurde.

Das herrschaftliche Wohnhaus wurde als Einfamilienhaus errichtet. Das Erdgeschoss diente mit dem Salon und den repräsentativen Einbauten dem gehobenen Wohnen. Im 1. Obergeschoss waren die Privaträume der Familie untergebracht, im Dach und im Untergeschoss fanden sich die Räume der Angestellten.

Im hinteren Bereich des parkähnlichen Gartens war, in erhobener Position, ein Schwimmbecken untergebracht. Dies ist jedoch nur noch auf den historischen Plänen oder in der noch vorhandenen Erhebung im Garten nachvollziehbar.

Unsere Aufgabe besteht darin, der alten Villa, welche lange leer stand, neues Leben einzuhauchen. 

Alte, defekte denkmalgeschützte Einbauteile werden aufgespürt und denkmalgerecht überarbeitet und in das neue Konzept einbezogen.

Es entstanden drei hochwertige Wohneinheiten mit Wohnflächen von bis zu 180 Quadratmetern.
Das Erdgeschoss überzeugt mit vielen historischen Einbauteilen wie Lambrisen und Stuckdecken vor allem Liebhaber der Altbauten.
Das 1. Obergeschoss besticht durch weite helle Räume und die Offenheit zwischen Wohnen, Kochen und Essen. Eine großzügige Dachterrasse in Westausrichtung lädt zur abendlichen Entspannung ein.
Das Dachgeschoss fällt mit der offenen Galerieebene und Raumhöhen bis zu über 5 Metern besonders ins Auge, der Blick von der kleinen Dachterrasse in das herrschaftliche Anwesen und den alten Baumbestand bringt die Verbindung zur Natur in das Dachgeschoss.

Die 'Villa Guckenheimer' in der Hertastraße war ein besonderes Projekt.
Besonders interessant,
besonders überraschend,
besonders lehrreich und
besonders schön!
Ich habe mich auf die Fertigstellung und den Moment, in dem die Kombination aus Altem und Neuem vollendet ist und die Villa in Ihrer neuen herrschaftlichen Pracht erstrahlt gefreut..

Skizzen & Grundrisse

  • Ansicht Nord
  • Ansicht Ost
  • Ansicht Süd
  • Ansicht West
  • Grundriss Erdgeschoss
  • Grundriss erstes Obergeschoss
  • Grundriss Keller
  • Grundriss zweites Obergeschoss
  • Schnitt
  • Spitzboden
  • Walmdachgauben
  • Wintergarten Studie Ansicht Nord
  • Wintergarten Studie Ansicht West
  • Wintergarten Studie Grundriss
  • Materialstudie Treppe Spitzboden
  • Materialstudie Treppe Brüstung
  • Studie Müllport

Daten & Fakten

LeistungsschwerpunktEnergetische Modernisierung, Projekt in Arbeit
Ihr GeschmackHistorisch
GebäudetypVillen / Sakralbauten / Museen
Bruttobaukosten500.000- 1.500.000 €
Nutzfläche500 - 1000 m²
Gebäudealter1880 - 1910
Energetische VersorgungGaszentral-/Brennwerttechnik
LeistungsumfangLph 1-8 HOAI
Konstruktionsart des Entwurfshistorische Massivkonstruktion
Planungs- und Bauzeit1,5-2 Jahre
BauherrPrivat

Besondere Aufmerksamkeit galt bei diesem Bauvorhaben natürlich der denkmalgerechten Sanierung oder Nachbildung geschützter Bauteile. So wurde der bauzeitliche Dachstuhl, trotz erheblichem Umbauaufwand in der Dachgeschossebene, komplett erhalten, notwendige statische Ertüchtigungen erfolgten in offener Stahlbauweise.
Alle Fenster wurden den Originalen aus der Bauzeit nachempfunden und neu angefertigt, erhaltene Originalfenster wurden instandgesetzt. Der Fassadenputz (Orgelputz) wurde mit seinen Ornamenten und Verzierungen vorsichtig bearbeitet, bzw. in Teilbereichen formgerecht erneuert.Der Wintergarten an der Westseite des Hauses war nicht aus der Bauzeit. Dieser war Mitte der 50er Jahre an Stelle einer halbrunden Portalvorhalle angebaut worden. Dieser wirkte aktuell gegenüber des restlichen Gebäudes fremd und überdimensioniert. Durch die Neugliederung der Westfassade wurde dem Wintergarten etwas an Größe genommen und so harmonisch in das Fassadenbild integriert.
Der bauzeitliche Sandstein - Treppenanbau an der Nordfassade des Hauses wurde überarbeitet. Einzelne Sandsteinquader mussten aufgrund des schlechten Zustands ausgetauscht werden, die historischen Granitstufen waren unter dem neuzeitlichen Belag gefunden worden und wurden nun überarbeitet und wieder eingebaut. Der Aufbau und die Geländer wurden der östlichen Außentreppe nachempfunden.
Auch die Technik kam hier nicht zu kurz.
Das Wohngefühl der beiden oberen Einheiten wurde durch Fußbodenheizungen aufgewertet. Die Schwierigkeit im Umgang mit den bestehenden, niedrigen Brüstungshöhen konnte gestemmt werden, in dem eine besondere Fußbodenheizung zur Ausführung kam. Die Minitec bestach durch eine Aufbauhöhe von nur ca. 30mm. Somit konnten Maßnahmen zur Erhöhung der Brüstung entfallen.
Im Erdgeschoss war der Einbau einer Fußbodenheizung auf Grund des denkmalgeschützten Parkettbodens nicht möglich. Hier wurden die Heizkörper ausgetauscht. In der Küche fand man noch ein besonderes Highlight. Hier befand sich ein alter Heizkörper mit einem integrierten Wärmeofen. Diese historische 'Mikrowelle' wurde natürlich erhalten!

Auch die Elektronik wurde komplett erneuert. Hier hatte der Bauherr die Qual der Wahl zwischen einer konventionellen Elektroinstallation und einer hochmodernen und komfortablen KNX-Installation.
Die KNX-Installation bietet dem Bewohner erhebliche Vorteile, wie höherer Komfort und Flexibilität. Heizung, Licht oder Rollläden können automatisch bedient werden, die Bedienung läuft dabei über eine zentrale Steuereinheit wie z.B. ein Tablet oder auch über das I-Phone oder I-Pad.
Mittels einer zentralen Einheit oder auch der Bedienung von unterwegs über das Internet kann das Haus kontrolliert und auch überwacht werden. Sämtliche Einstellungen lassen sich von unterwegs verändern, es kann z.B. die Gartenbewässerung angeschaltet oder die Heizung heruntergefahren werden.

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