Projekte - Ein Hauch von Frühling für eine Wohnanlage aus den 60er Jahren - Energetische Modernisierung einer Wohnanlage im Schatten der Burg -

  • Bild: Ansicht nach der Modernisierung
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  • Bild: Eingangsbereich nach der Modernisierung
  • Bild: Eingangsbereich Bestand
  • Bild: Giebelansicht zur Burg
  • Bild: Gartenseite
  • Bild: Wir sanierten die Dachhaut, Fassaden, Fensteranschlüsse
  • Bild: Stimmung präzise erfasst und technisch festgehalten
  • Bild: Ein Hauch von Frühling für eine Wohnanlage aus den 60er Jahren

Projektbilder

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  • Bild: Wir sanierten die Dachhaut, Fassaden, FensteranschlüsseWir sanierten die Dachhaut, Fassaden, Fensteranschlüsse
  • Bild: Stimmung präzise erfasst und technisch festgehaltenStimmung präzise erfasst und technisch festgehalten
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  • Bild: Grundriss AußenanlagenGrundriss Außenanlagen
  • Bild: QuerschnittQuerschnitt

Ein Hauch von Frühling für eine Wohnanlage aus den 60er Jahren - Energetische Modernisierung einer Wohnanlage im Schatten der Burg

085 - Planungs- und Ausführungszeit 2012, Nürnberg

Einleitend zum Thema stellen wir die Frage: Was brauche ich bei einer Modernisierung: Aus unserer Sicht: Keinen übertriebenen Gestaltungswillen, wenn die Dinge gut sind und sich bewährt haben.

Weiter: Entscheidungsstarke Bauherren und Mut zum Risiko.

Das hier vorgestellte Projekt ist aus unserer Sicht ein Projekt bei dem bis zum heutigen Tag alles nach Plan gelaufen ist:

Kosten, Termine und Qualität und der Kontakt mit allen Beteiligten.

Der Verwalter und die Eigentümer haben mehrere Architekten ihre Konzept vorstellen lassen. Wir haben eine Modernisierung angeboten, der man ihren inneren Wert nicht gleich ansieht und die im Detail sehr präzise ist.

Wir sanierten die Dachhaut, Fassaden, Fensteranschlüsse und die damit verbundenen Nebenarbeiten wie Außenanlagen, Entrauchungen der Treppenräume, die letzte Geschossdecke et cetera. Schwerpunkt waren die Balkone, die in Form, Material und Proportion der Bauzeit entsprechen mit den technischen Möglichkeiten von heute.

Im Detail sind es dann die Farben und Materialien sowie die sorgfältige Auswahl der Handwerker und Prüfung ihrer Leistungen, die das Gebäude nach der energetischen Modernisierung vornehm zurückhaltend erscheinen lässt.

Wenn es wie hier Bauherren sind, die aus ästhetischen und funktionalen Gründen auch von der Bevormundung des deutschen Regelwerks abweichen, hat aus unserer Sicht das Bauen mit Verstand noch Zukunft und Balkone müssen so keine 15 cm hohen Blechsockel als Spritzwasserschutz besitzen.

Skizzen & Grundrisse

  • Ansicht Ost
  • Grundriss Außenanlagen
  • Querschnitt

Daten & Fakten

Leistungsschwerpunkt
Energetische Modernisierung, Instandsetzungen / Bauwerksanalyse + Untersuchung
Ihr Geschmack
Modern, Ländlich
Gebäudetyp
Mehrfamilienhäuser
Bruttobaukosten
500.000- 1.500.000 €
Nutzfläche
1000- 5000 m²
Gebäudealter
1945- 1970
Energetische Versorgung
Gaszentral-/Brennwerttechnik
Leistungsumfang
Lph 1-8 HOAI
Konstruktionsart des Entwurfs
historische Massivkonstruktion
Planungs- und Bauzeit
1,5-2 Jahre
Bauherr
WEG

Den Prozess einer nachhaltigen Planung leiteten die Auftraggeber schon ein, als Sie sich mehrere Architekturbüros einluden, die ihre Konzepte vorstellten. Das erhöhte aus Sicht der Eigentümergemeinschaft die Varianz der Entscheidungsmöglichkeiten und schuf Vertrauen gegenüber dem beauftragten Büro, denn die Eigentümer entschieden selbst, wer den Auftrag bekam.
Unser Konzept einer energetischen Modernisierung sah vor, dass diese nach der Fertigstellung kaum sichtbar sein sollte, aber spürbar am Nebenkostenbudget der Kunden und in dem Gefühl in der Wohnanlage zu leben.
Wir wollten wichtige Architekturelemente der 60er erhalten, wie die Eicheneingangselemente, die Proportionen der Dachüberstände und der Balkone, die Beleuchtung, die konisch gemauerten Schornsteinköpfe, die strenge Ordnung der Gauben und vieles mehr.
Das Gebäude hatte aus unserer Sicht eine gute Ausgangslage, eine wirtschaftliche, nachhaltige Immobilie zu werden: Nach unserem Konzept abseits von der Massenware saniert, Alleinlage, Burgnähe im Grünen, gut geschnittene Wohnungen in einer aktiven Eigentümergemeinschaft, geführt von einer seriösen Hausverwaltung.

Wir bekamen den Auftrag und legten ein ausgewogenes Sanierungskonzept in Bauabschnitten vor: ausgewogen zwischen Nutzen und Ästhetik mit einer Investitionssumme von ca. 1.2 Mio. Euro. Die Aufteilung in verschiedene Bauabschnitte war für den Fall gedacht, dass die Eigentümer nicht das ganze Geld in einem Jahr aufbringen wollten oder könnten.

Aber auch hier entschieden die Eigentümer nachhaltig, denn es wurden lediglich zwei Bauabschnitte festgelegt:

1. Abschnitt: Dach, Balkone, Brandschutzmaßnahmen und Fassade, ca. 1 Mio. Euro2. Abschnitt: Restaurierung der Eingangstüren und Neufassung der Außenanlagen, ca. 200.000 Euro


So planten wir das Projekt auf vier Jahre: Ein Jahr Planung und Vergabe, 1. Bauabschnitt. Dann ein Jahr bauen und anschließend das gleiche noch mal für den 2. Abschnitt. Das war entspannt und sinnvoll, denn die Eigentümer hatten Zeit, sich auf unsere Konzepte einzulassen, in Ruhe zu bemustern, Planung und Details waren ausgereift und alle Aufträge vor Baubeginn im Budget vergeben.

Unsere Leistungen im 1. Abschnitt nach erfolgter maßlicher und technischer Bestandsaufnahme und den relevanten energetischen Berechnungen:

  1. Gerüstbauarbeiten, auch geeignet als Rettungsgerüste, da der Feuerwehraufstellplatz durch die Baustelleneinrichtung verbaut war.
  2. Dachdeckungsarbeiten mit proportionaler Verlängerung der Traufen und Ortgänge und Flaschnerarbeiten
  3. Instandsetzung der Klinkerkamine
  4. Einbau einer Antennenanlage mit Leitungsverzug auf der Fassade unter der Wärmedämmung
  5. Dämmung der oberen Geschossdecke, Neuordnung der Lagerflächen
  6. Balkonsanierung und Verlängerung dieser, inklusive neuer Geländer. Um die planerische Arbeit zu prüfen, haben wir 1:1 Modelle der Balkonvergrößerung bauen lassen, inklusive Geländer mit verschiedenen Farben und Texturen. Das brachte zusätzliche Sicherheit in den Planungsprozess, bevor wir die getroffenen Entscheidungen für alle 40 Wohnungen umsetzten.
  7. Fassadendämmung mit mineralischem Beschichtungssystem und Herstellen der Winddichtigkeit der Fenster


Unsere Leistungen für den 2. Bauabschnitt:

  1. Restaurierung der Eingangstüren
  2. Herstellen einer neuen Klingelanlage
  3. Neufassung der Außenanlagen mit Außenbeleuchtung, Müll- und Fahrradbereich
  4. Herstellen einer neuen Oberflächenentwässerung sowie Einbauten in Freianlagen zum sicheren Begehen, denn der Höhenunterschied innerhalb der Außenanlagen beträgt fast zwei Geschosse.


Die Wohnanlage präsentiert sich in eleganter Anmutung. Das Entwurfsziel: Ein achtsamer Umgang mit der Architektur der 60er wurde durch nachhaltige Ideen, entscheidungsfreudige Kunden und durch sorgfältig ausgewählte Handwerker aus dem blauhaus-Netzwerk erreicht.

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