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Bauen im Bestand mit lichtem Ergebnis: Modernisierung mit viel Glas Architekt und Koch aus Nürnberg waren sich schnell geschmackseinig Restaurant Wonka - Grundriss Erdgeschoss Restaurant Wonka - Skizze Restaurant Wonka - Skizze Restaurant Wonka - Modell Restaurant Wonka - Modell Restaurant Wonka - Modell Restaurant Wonka - Modell Restaurant Wonka - Modell
Im Bestand bauen mit stilsicherem Geschmack: Das Gesamtergebnis ist ein Spiel aus Altem und Neuem
Architekt trifft Koch: Modernisierung des Restaurants Wonka in Nürnberg
016 Planungs- und Ausführungszeit 1999 - 2000, Nürnberg
Dieses Projekt ist sehr vom eigenen Geschmack besetzt. Geschmack, das heißt hier tatsächlich Essen und Trinken, denn der Pächter ist ein vorzüglicher Koch. Das „Wonka“ gehört sicherlich zu den besten Restaurants in Nürnberg. Wir raten jedem, sich den Genüssen dort einmal hinzugeben. Während der Sanierung haben wir Architekten viel gelernt über die Arbeit eines Kochs. Über die Verbindung zwischen Schokolade und Gemüsezwiebeln, über rote, gelbe und grüne Olivenöle und über deren Nähe zur innenarchitektonischen Ausstattung von Räumen.
Im Bestand bauen mit stilsicherem Geschmack
Wie immer, wenn wir Im Bestand bauen, versuchen wir als erstes herauszufinden, was gut ist. Modernisierung ist auch eine Frage des richtigen Abwägens. In diesem Projekt wollten wir unbedingt den handgemachten Terracottaboden und die in die Wand integrierte Beleuchtung erhalten. Verändert haben wir allerdings die Rolle der Küche.
Der Gast sieht die Werkstatt des Kochs, er bekommt Einblick in die Welt des Brutzelns, Garens, Blanchierens. Eine gläserne Brücke führt in die Eventküche, in der jeder seine Grenzen und auch seine Augen beim Zwiebelschneiden spüren kann.
Das Gesamtergebnis ist ein gekonntes, wirtschaftliches und sinnvolles Spiel aus Altem und Neuem. Eine Sanierung im Bestand und mit Verstand.
Es war für uns eine besondere Freude, dieses Projekt zu realisieren. Zu den üblichen Öffnungszeiten sind eine Besichtigung und natürlich eine Verkostung möglich. Ein Pächterwechsel in einem Lokal heißt oft: Alles Mobiliar muss raus oder alles lassen! In diesem Fall wurde wie folgt verfahren: Der neue Pächter und sein Mitgesellschafter beauftragten uns schon in der Konzeptphase, wo es noch nicht um Innenarchitektur geht, sondern eher um die Frage: „Was möchte ich mit meinem neuen Restaurant leisten und wie sollen mich die Gäste wahrnehmen?“. Einfach gesagt: Branding der neuen Marke.
In der zweiten Phase schauten wir gemeinsam im neu gemieteten Lokal, welche Dinge das neue Konzept unterstützen und welche nicht. Dieser ganze Prozess war noch ohne Zeichnungen, eine reine Beratungs- und Diskussionsarbeit. Was sich dann aber herausstellte, dass wir akupunkturartig mit Nadelstichen, kontextual, mit Blick auf die Dinge, die bleiben, arbeiten müssen.
Folgende Punkte wurden für uns zur Abarbeitung fixiert:
- Der Gast muss einen Blick in Küche haben - Öffnung Küche/Empfang
- Der Eingang muss offener sein, aber auch geschützt / Windfang
- Der Übergang vom Hauptgastraum in Wintergarten soll gastlicher werden / Oberflächen-Licht
- Der Zugang zu den Toiletten ist zu verbessern
Folgende Punkte übernahm der Kunde in der Ausführung:
- Einrichtung der Küche
- Konzeption Kasse, Bilder, Deko, Tresen
Was war gut an dem alten Raumkonzept:
- Lichtstimmung der Räume, bis auf den Durchgang
- Wandoberflächen im Hauptgastraum
- Handgemachter Terrakottaboden in allen Räumen
- Mobiliar
Nach dieser sehr fein nuancierten, nachhaltigen Analyse, konnte jeder seinen Teil wirtschaftlich und zeitlich schnell abarbeiten und in das jetzt bestehende Konzept münden lassen.
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