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Orthopädiefirma in Groß Gaglow erweitert ihre Fläche

Die Orthopädie-Firma Zimmermann am Seegraben in Groß Gaglow erweitert ihre Fläche. Das hat Geschäftsführer Jörg Zimmermann am Freitag bei einem Besuch des Cottbuser Oberbürgermeisters Holger Kelch (CDU) im Unternehmen berichtet. Der Anbau erfolgt hinter dem Hauptgebäude. Die Arbeiten auf dem 2500 Quadratmeter großen Grundstück werden nach Angaben des Geschäftsführers noch ungefähr ein Jahr dauern.

Sowohl der Umsatz als auch die Zahl der Mitarbeiter in der Fachfirma sind in den vergangenen Jahren gestiegen. So wuchs der Umsatz seit dem Jahr 2013 von ungefähr fünf Millionen Euro auf fast sieben Millionen Euro im Jahr 2018. Im gleichen Zeitraum nahm die Zahl der Vollzeitbeschäftigten von 51,5 Stellen auf 73 Stellen zu.

Diese Daten stellte der Geschäftsführer beim Besuch des Oberbürgermeisters vor. "Diese Entwicklung ist notwendig", sagte er. "Nur so können wir guten Leuten eine Perspektive geben, die sich sonst dafür entscheiden würden, in eine andere Stadt zu ziehen." So werde es immer schwieriger, Mitarbeiter zu finden. "Der Markt ist regelrecht leergefegt", betonte Jörg Zimmermann. "Wir erhielten zum ersten Mal überhaupt in diesem Frühjahr keine Resonanz auf unsere Suche nach Fachkräften." Deshalb versuche er, guten Praktikanten bereits die Aussicht auf eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz in der Firma zu vermitteln. "Wir müssen uns die Leute selbst heranholen", stellte der Geschäftsführer fest.

Warnung vor der Wachstumsbremse

Das Problem betrifft viele Branchen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) besuchte im August das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer in Gallinchen. "Deutschlandweit gibt es mittlerweile 60 000 unbesetzte Ausbildungsstellen", gab sie dort zu bedenken. "Das kann zur Wachstumsbremse werden." In den südbrandenburgischen Betrieben der Handwerkskammer waren nach Angaben der Pressestelle im August noch 311 Lehrstellen unbesetzt.

Dabei probieren die Mitarbeiter der Orthopädiefirma Zimmermann bereits jetzt Technik aus, die erst in ein paar Jahren wirkliche Marktreife erlangen dürfte. Der Geschäftsführer stellte beim Rundgang durch das Unternehmen 3-D-Drucker vor, so einfach funktioniert es noch nicht", sagte Jörg Zimmermann. "Wir sind auf jeden Fall an diesem Prozess dran, aber wir brauchen da wohl noch etwas Geduld." Auf jeden Fall bleibe die Mobilität das Hauptgebiet, auf dem die Firma arbeitet - vom Hochleistungssportler bis zum Schwerstbehinderten.

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