Kunden & Freunde - Sabine Powels - „Wir standen während der kompletten Planungs- und Durchführungsphase in einem permanenten Dialog. So konnten wir bei jedem Problem gemeinsam und schnell eine Lösung finden“

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Projektbilder

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Sabine Powels

Sabine Powels: Mein Name ist Sabine Powels, ich bin Geschäftsführerin vom Hotel Victoria. Ich mache das seit 1996 und mit blauhaus arbeiten wir seit 2004 / 2005.

Was für eine Art Hotel ist das „Victoria“?

Es ist ein Privathotel. Gott sei Dank, denn ich will mich keiner Kette unterordnen müssen, keinen Standards. Es hat sich gerade in den vergangenen Jahren bewährt, schnell den Kurs ändern zu können, ohne große Zugeständnisse an eine übergeordnete Marketing-Abteilung machen zu müssen. Mein Urgroßvater Josef Schuler, da gibt es unten ein großes Steinbild an der Wand, hat das Hotel um 1920 gekauft. Es ist also eine Familientradition, wenn sie so wollen.

Privathotel – da schwingt immer mit: Wir sind individuell, charismatisch, anders.

Ja, wir sind wirklich ein bisschen anders, unkonventioneller. Wir haben einfach ein sehr vertrautes Verhältnis zu unseren Gästen. Und können klar differenzieren, das ist ein Gast, der verträgt die Ansprache, da können wir wirklich richtig rumflachsen, beim anderen wissen wir ganz genau, der ist auf die Etikette fixiert. Wir sind total individuell und gehen auf den Menschen ein. Klar haben wir Standards, die sind bei uns aber definitiv viel, viel breiter gefasst als in anderen Häusern.

Ist das auch ein Grund, warum Sie auf die Suche nach dem richtigen Architekten dann bei blauhaus gelandet sind?

Auf Mathias Kreibich kam ich im Skilift in St. Anton.

Das erklärt sich nicht von selbst. Bitte!

Ich war mit einer sehr guten Freundin beim Skifahren und war so in Nöten, weil der große Umbau im Erdgeschoss plötzlich vor uns gestanden war. Wir hatten vorher auch schon viel umgebaut und renoviert mit einem anderen Architekten. Ich habe ihm nicht zugetraut, das komplette Erdgeschoss zu sanieren, ehrlich gesagt. Es war so ein Punkt erreicht, an dem man nicht mehr so gut zusammen gearbeitet hat. Meine Freundin erwiderte auf meine Leidklage: Ruf den Mathias an, das ist der richtige Mann. Ich hatte von blauhaus vorher noch nichts gehört.

Der Umbau war schon geplant. Hatten Sie bereits Ideen oder ist das erst alles mit Herrn Kreibich entstanden?

Der wirkliche Start war damals schon, dass wir eine kleine Ausschreibung gemacht haben, in der die Rahmenbedingungen definiert waren. An blauhaus hat mich damals sofort fasziniert, dass sie nicht einfach nur dieses Projekt gesehen haben, sondern wirklich angefangen haben zu fragen: Was bewegt das Haus? Was ist seine Geschichte? Ein ganzheitlicher Ansatz, von Beginn an.

Wie hat es die Geschichte in die tatsächliche Umsetzung geschafft?

Mittels des vielen Silbers, das wir im Keller gefunden haben. Wieder so eine tolle Story! Mathias hat aus diesen Fundstücken die Sanierungsidee gemacht. Wir haben unsere Geschichte aus dem Keller geholt, poliert und daraus den weiteren Weg der Sanierung kreiert.

Was sind das für Silberstücke?

Altes Tafelsilber, alte Silberkelche, Sorbetbecher, die hier im Haus verwendet worden sind.

Und daraus sind Gestaltungsideen entstanden?

Genau, es war ab diesem Moment klar, dass wir das Historische erlebbar machen wollen. Den Denkmalschutz quasi mit der  Moderne verknüpfen. Somit war es auch logisch, das Treppenhaus nicht neu zu verkleiden, sondern das alte freizulegen und einen roten Teppichläufer darauf zu legen, weil es das so in einem uralten Prospekt schon einmal gab.

All diese Maßnahmen sind im Dialog mit Herrn Kreibich entstanden?

Ja, es ist vieles bei einer Tasse Kaffee oder am Abend bei einem Bierchen gesponnen und geplant worden. Man ist natürlich erst vorsichtig, dass jede Spinnerei gleich berechnet wird. Aber wir haben da eine Lösung gefunden. Es ist einfach wichtig, im Geiste das Haus auf den Kopf stellen und völlig ohne irgendwelche Regeln umbauen zu können. Da fühle ich mich bei blauhaus extrem gut aufgehoben. Auch in Sachen Denkmalschutz. blauhaus hat innerhalb der Stadt den Ruf, ein extrem gutes Händchen dafür zu haben.

Das heißt, wenn man am Ende das Ergebnis sieht, hat man das Gefühl, dass man selbst am Planungsprozess beteiligt war.

Definitiv, aber ich glaube, ich könnte gar nicht anders. Ich könnte mit niemandem zusammenarbeiten, der mir das letztendlich nur vorlebt. Das Hotel ist mein Baby, das muss auch meine Handschrift sein.

Ganz spontan: Was hat Ihnen an der Zusammenarbeit am Besten gefallen?

Letztendlich immer wieder der Dialog. Über alles reden zu können, gerade auch in Momenten, in denen unvorhergesehene Dinge passieren. Mathias war da immer sehr offen und vor allem lösungsorientiert.

Sie haben ihm in diesen Situationen immer vertraut?

Ja. Wir haben letztes Jahr einen Bau gehabt, wo wir eigentlich alles komplett noch einmal gemacht haben. Wir mussten einer Firma komplett kündigen wegen gravierender Mängelarbeiten. Da brauchst du jemanden, der dir sagt: „Ich kümmere mich drum.“

Vielleicht arbeiten Sie auch so gut zusammen, weil Sie ähnlich ticken? Sie sind beide Chefs eines kleinen, wachsenden Unternehmens, das einen eigenen Charakter hat…

Ich glaube schon, dass wir uns in der Richtung sehr ähnlich sind. Es gibt mit Sicherheit sehr viele, die mit ihm überhaupt nicht können. Aber auch er ist so ehrlich und sagt dem Kunden, dass es nicht funktionieren kann. Das merkt er auch ganz schnell. Gerade im Bauen gibt es so riesige Entscheidungen – du musst Vertrauen haben.

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