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  • Bild: Olaf Jaeschke - Dipl. Kunst
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Olaf Jaeschke

Dipl. Kunst

Olaf, stell dich bitte kurz vor.

Mein Name ist Olaf Jaeschke. Jahrgang 1962, geboren in Franken.

Verrätst du uns noch weitere Details?

Berufsbild: Gestalter im weitesten Sinne
Studium: Grafik, nach 5 Semestern Wechsel auf die Kunstakademie
Abschluss: freier Maler
Lebens- und Arbeitsthema: Gestaltung von Lebensbereichen und Räumen

Wie kommst du zu blauhaus?

Freundschaft mit Mathias
Lust auf Veränderungen
was Neues kennen lernen
andere Aufgabenfelder

Wie sahen deine ehemaligen Aufgabenfelder aus?

Meine Aufgabenfelder vorher waren in erster Linie Museumsausstellungsgestaltung, sowie  etwas Hochbau, teilweise auch Altbausanierung. Eine Sache, die mich speziell in den letzten Jahren interessiert hat, ist die Altbausanierung. Mein Wunsch wäre hier also die Altbaugestaltung, die Altbauumgestaltung und die Ausstellungsgestaltung als Domäne.

Ist das die Zielstellung für dein jetziges Wirken bei blauhaus? 

Ja. Und natürlich ist die Visualisierung, der Entwurf und die Präsentation eines meiner Hauptarbeitsfelder gewesen, was ich auch hier sehr gerne fortführen will.

Liegen da deine Stärken?

Ja, eindeutig.

Worin noch?

Ich würde sagen, wahrscheinlich noch im Bereich der Kommunikation; in der zwischenmenschlichen Kommunikation; sowohl nach außen dem Kunden gegenüber, aber auch innerhalb des Büros.

Jetzt bist du schon eine Zeit lang hier und hast geschnuppert: blauhaus-Luft. Wie geht es dir damit?

Es geht mir gut hier. Ich mag die Kollegen. Ich mag die Stimmung. Ich mag die Vielfältigkeit der Arbeiten hier. Es ist für mich immer noch ein Umstellungsprozess aus meiner reinen Selbstständigkeit, aus dem komplett selbstständigen Arbeiten in doch zumindest ansatzweise weisungsgebundenes Arbeiten. Aber ich bin dabei die Spielräume, die mir Mathias lässt, zu nutzen und je mehr ich das tue, um so wohler fühle ich mich.

Und diese Spielräume sind für dich deutlich spürbar?

Mathias lässt mir ganz bewusst Raum. Das spüre ich. Das ist für mich eine ganz große Hilfe.

Kannst du einschätzen, was blauhaus anders macht? Unterscheidet sich blauhaus von anderen Büros, die du kennen gelernt hast?

Also … ich würde sagen, dass blauhaus, so wie ich es kennen gelernt habe, extrem strukturiert ist. In vielen Bereichen hat das Büro vorgegebene Strukturen und Standards, die sich in anderen Büros sicher jeder erst einmal erarbeiten muss.

Wie war das erfahrbar für dich?

Also, ich bin hier reingekommen und habe festgestellt, dass im Grunde genommen Alles bereits vorgegeben ist und ich mir das nur aneignen muss.

Du meinst die strukturelle Seite. Und wie sieht die andere Seite aus?

Was den administrativen Bereich anbelangt, würde ich das die strukturelle Seite nennen und die Planung sehe ich eher im gestalterischen Bereich. Ich habe auch großes Verständnis dafür, weil ich denke, dass der administrative Bereich sehr stark strukturiert sein muss, um das jeweilige Projekt für jeden nachvollziehbar zu machen. Im planerischen Bereich denke ich, dass es hier in erster Linie auf die Ergebnisse ankommt; in der Umsetzung auf die Nachvollziehbarkeit der Wege, die man beschreitet.

Jetzt mal weg von blauhaus. Wie lebst du?

Ich habe ja Kunst studiert und deswegen zeichne ich gerne. Ich gehe tanzen, Tango mit meiner Freundin. Ich reise gerne und wenn ich reise, mag ich es tauchen zu gehen. Ich zeichne sehr gerne die Natur auf, d. h. ich gehe viel raus und habe meistens einen Stift und die Kamera dabei und auch dann zeichne oder fotografiere ich.

Also sind Berufs- und Arbeitsprozess sehr dicht miteinander vernetzt?

Ja. Nebenbei schreibe ich auch noch gerne; tagebuchförmig, anekdotenhaft, aber das ist alles ... wie die Skizzen. Im Grunde genommen sind das nur Notizen, die für mich dazu dienen, mir ständig das Leben zu erklären und mir Halt im Leben zu geben.

Zurück zu blauhaus. Was verstehst du konkret unter Kundennähe?

Kundennähe heißt für mich, dass ich versuche im Sinne des Kunden zu handeln, seine Wünsche in die Realität zu transportieren und meine Meinung nicht über die des Kunden zu stellen. Ich gehe davon aus, dass man den Kunden erst einmal zu 100 % ernst nehmen muss. Dass es aber dennoch darum geht, eine eigene Haltung entgegen zu setzen und klar zu sein in der Beziehung; um den Kunden die Möglichkeit zur Orientierung zu geben. Kundennähe heißt für mich, dass ich nicht gewaltsam durchsetze, was mir gefällt, aber auf jeden Fall das, was man für wichtig hält, so zum Ausdruck bringt, dass das Gegenüber die Möglichkeit hat sich daran zu reiben, sich daran zu orientieren und dann auch möglicherweise zu widerlegen und eben dafür zu sorgen, dass es in seinem Sinne umgesetzt wird. Ansonsten denke ich, dass es in aller erster Linie immer um das Ergebnis geht. Im Sinne desjenigen, der beauftragt.

Wenn du den Architekturprozess anschaust, den Du hier erlebst, kannst du etwas mit dem Begriff Leidenschaft anfangen?

Ja, ziemlich viel. Mein ganzes Tun und Leben besteht aus einem leidenschaftlichen Prozess der Welteineignung und der Welterklärung und das bedeutet für mich ein Wechselspiel zwischen Respektieren und Absondern. D.h. ich kann im kreativen Schaffensprozess, den Dingen, die das eigene „Ich“ wie einen Filter durchlaufen, eine neue Form geben. Wenn ich beispielsweise zehnmal an dem gleichen Haus vorbeigehe, werde ich dieses Haus – je nach dem mit welchem Thema ich mich gerade befasse - immer aus einem völlig neuen Gesichtspunkt betrachten und dann immer wieder etwas Neues entdecken. Ein Wandel. Das betreibe ich mit großer Leidenschaft. Insofern sagt mir Leidenschaft viel.

Jetzt spielen wir... ein Wort von mir, ein Wort von dir.

Altbau:  toll

Nürnberg: Meine Heimatstadt

blauhaus:  professionell

Burj Khalifa: muss ich passen

Architektur: Außenwirkung

Mathias Kreibich: Ein Freund


Und zum Schluss die Frage: Wie sieht dein Traumhaus aus?

Ganz einfach, aus Holz, lang, gestreckt, in einer schönen Landschaft, ganz bescheiden.

Danke.

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