Projektbilder

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VOLLJÄHRIGKEITSFEIER blauhaus architekten 2012

Guten Abend an Alle.

Liebe Freunde und Gäste
Liebes Team vom blauhaus
Liebe Astrid, Mimmi, Antonia- lieber Konstantin auf dem Schiff

Einen großen Dank an:
Astrid für die Idee und Umsetzung des Drucks und das Sortieren der vielen Ideen für dieses Fest und Ralf Langerwisch für Idee und dem Team für die Umsetzung der Präsentation der Projekte der letzten zwei Jahre.

Ich möchte die Geschichte vom Beginn, ein Stück aus der Mitte und ein Ausblick in die Zukunft  vom blauhaus erzählen

Wir haben mit dem heutigen einige Feste mit allen Kunden seit 1994 durchgeführt

  • Bürogründung 1994 Hesperidengärten
  • Umbau Großweidenmühle in der etage 1998
  • Einzug und Umbau Campestraße Dachgeschoss 1999
  • Umbau Wonka 2003
  • Wittenstein 2005
  • Sanierung Hotel Victoria 2008
  • Umbau Campestraße 2010
  • Auf AEG 2012

Wo wir 2014 stehen, wissen wir nicht.

Einige Worte zur Geschichte:

Als ich volljährig wurde, 1982 gab es die DDR noch – ich wollte in den Westen um zu bauen und hatte dann auch ab 1989 die Möglichkeit das in Nürnberg zu lernen.

blauhaus-büro für Baukunst nannte ich das Büro, dass ich während der Diplomarbeit 1994 gründete.

blauhaus - war einerseits eine spielerische Adaption zum geliebten Bauhaus in weimar, wo ich 1985 das Studium begann.
büro für baukunst - war die Umschreibung des Wortes Architektur, das ich, da ich noch kein Architekt war, nicht benutzen durfte. Standesrecht.

Es gab sie dann auch die mutigen Bauherrn-die Familie Imhof, die ich heute Abend besonders begrüße -die dem Nochstudent den Bau ihres Hauses anvertrauten, wenn das fertig werden sollte, wollte ich mich anstellen lassen.
Daraus wurde dann nichts.
Manchmal bedaure ich das, immer als Frontmensch gegangen zu sein, das bedeutete viel Verzicht für meine Frau und die drei Kinder und ich möchte heute mich dafür bedanken bei Euch.

Aber wir haben auch viel bekommen: Freiheit-Freiheit, die Dinge so zu tun, wie wir sie wollen und viele gute Menschen und Projekte hier in Nürnberg unserer Wahlheimat.
Aber zum Glück sind Weggenossen wie Frau Richter, Herr Langerwisch und Herr Haubold schon viele Jahre beim blauhaus, die durch ihr unternehmerisches Denken eine neue Generation im blauhaus bilden werden.

Was haben wir richtig gemacht in den 18 Jahren:

  • wir haben immer für unsere Fehler gezahlt als Invest fürs Lernen.
  • Freundschaft, Ansporn und Tendenz als Architekten zum Handwerklichen prägen unsere Arbeit.
  • und wir haben das blauhaus als Ort des freundschaftlichen Miteinanders geprägt.
  • Und wir haben erkennen müssen, das wir nicht für Alle Alles bauen können, sondern nur für die, wo ein gemeinsamer Konsenz existiert.

Nach den Jahren des Anfangs und einem Fastniedergangs  des Büros 1996  wurde ich immer mehr Richtung Bauschäden und deren Beurteilung und Behebung getrieben, dass führte dazu, dass das Bauen für mich immer unerreichbarer wurde.

Ich hatte bei fast 100 Gutachten pro Jahr keine Kraft mich um meine Lieblingsbeschäftigung, das Bauen, zu kümmern.

Ein Stop der Gutachten führte dann unweigerlich zur Konzentration auf unser Kerngeschäft: die Arbeit an alten Häusern,

Dieser strategische Wandel weg vom Text, wieder hin zum Gebäude war ausschlaggebend für die Schärfung der Marke mit der Kernkompetenz :
Bauen im Bestand.

Was heute mir besonders an dem Büro gefällt, sind die vielen jungen Leute und das Team der nicht mehr ganz so jungen und das mit der Spezialisierung, dass immer jemand da ist der was weiß,

Denn die Jahre wo am Anfang Briefmarken, Toilettenpapierkauf und Bürowischen neben Bauleitung und Kinderstillen stattfand sind zum Glück vorbei.
Dafür dem Team noch mal ein großen Dank, denn es ist sehr beruhigend, dass ihr alle da seid.

Zu Ihnen liebe Gäste,
viele sind hier aus den ersten Jahren,
viele noch junge,
mit einigen war ich vor Gericht mit einigen in Bars unterwegs.

Ich finde es großartig, dass Sie alle da sind und dass Sie uns treu waren und sind.

Wo geht das blauhaus hin:

Meine Vision ist:

Wir haben in der Campestraße zwölf Arbeitsplätze, ich möchte weiter an dem und mit dem Team arbeiten, ich möchte, dass wir spezialisiert im Bestand von Gebäuden weiterarbeiten,

Ich möchte nicht größer werden sondern eher der langsamen Seele folgen und dafür langsamer und gründlicher zu planen und zu bauen und damit nachhaltiger,
günstiger und auch schöner

Im Sinne der alten bauhaus-idee:
Ein Gesamtwerk schaffen durch handwerkliche und künstlerische Leistungen von Menschen und das Glück frei zu arbeiten zu genießen und zunehmend auf mehrere Schulter die Lasten und Freuden zu verteilen.

In diesem Geist: machen Sie weiterhin blau,
bleiben sie weiterhin klar wie die Farbe blau,

Fordern Sie uns und seien Sie gewiss- wir sagen die Wahrheit und wir können auch einstecken,
Auch wenn sie manchmal weh tut.

Vielen dank für Ihre und Eure Aufmerksamkeit.

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