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200-Jahr-Feier der Gesellschaft Museum, Campestraße

Die Gesellschaft Museum gründete sich am 1. Oktober 1810. Dies ist der Tag, an dem man die Fertigstellung des ersten eigenen Hauses an der Barfüßer-Brücke in Nürnberg feiern konnte. Diese Brücke wird später in Museumsbrücke umgewandelt und zwar nicht aufgrund des Museums, sondern eher aufgrund des Vereinssitzes der Gesellschaft Museum.

Aus einer Lesegesellschaft des revolutionär ausklingenden 18. Jahrhunderts hatte sich die Gesellschaft die Aufgabe gestellt, für gehobene Stände der Stadt Lesekabinette zur Verfügung zu stellen. Weiterhin war die Pflege der Muse, der Tanz und die Pflege der Gesellschaft Vereinszweck. Sogar König Ludwig I. und Königin Therese wohnten im 19. Jahrhundert einem Ball bei. Während des Krieges wurde das Vereinshaus zerstört und Anfang der 50-iger Jahre kaufte sich die Gesellschaft Museum die heutige Campestraße 10 mit Park. In den 60-iger und 70-iger Jahren konnten die Renovierungskosten vom Verein nicht aufgebracht werden, deshalb wurde der sogenannte Campepark einem Bauträger in Erbpacht überlassen, der dann den „CAMPEPARK“ errichtete. Mit dessen Geld wurde in den letzten 12 Jahren die Sanierung der Villa durchgeführt.

Zurückblickend auf die Reichskristallnacht vom 9. auf den 10.11.1938 wurde das Anwesen des großbürgerlichen jüdischen Bankiers Emil Kohn verwüstet und teilweise zerstört. Im Dezember 1938 wurde die Villa arisiert und die letzte Spur der Bewohner verlor sich in den 40-iger Jahren in den Konzentrationslagern.

2010 feierte die Gesellschaft Museum ihr 200-jähriges Jubiläum und auch den finalen Abschluss einer großen 12-jährigen Renovierungsphase, angefangen vom Dach, Fassade, bis zur Trockenlegung des Kellers und Errichtung eines Bridgeclubs. Das war ein wunderbares Fest, von der Einweihung einer Tafel an der Museumsbrücke über einen Tage der offenen Türe mit prominenten Gästen, wie dem ehemaligen Auftraggeber unseres Vereinsvorsitzenden, Herrn Beckstein, bis zum abendlichen Abschluss mit der „Wilden Hilde“. Wir hoffen, dass die Gesellschaft auch in den nächsten 200 Jahren durch das ewige Rinnsal der Erbpacht in der Lage ist, das Gebäude in Stand zu halten.

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