Planungs- und Ausführungszeit: 2011, Nürnberg
Das vorliegende Projekt war ein Einladungs-Wettbewerb nach RPW 2008, dem eine Direktbeauftragung für eine Neukonzeption des Pfarrhofes St. Lorenz vorwegging. Am Wahrzeichen der Stadt zu arbeiten, ist eine große Motivation für ein Planungsbüro in Nürnberg. Den Auftrag für das Vorkonzept bekamen wir mit der folgenden wunderbaren Aufgabenstellung:
Machen Sie sich Gedanken, haben Sie eine Idee, wir wollen über den Tellerrand hinausschauen!
Das war für uns Architekten (
Der Architekt ist Berater, Planer, Künstler, Ingenieur, Freund und Wirtschafter zugleich.) eine sehr inspirierende Arbeit, denn wir haben uns mit der Zukunft der Gemeinde und des Standortes beschäftigt. Unser Planungsbüro hat eine tragfähige und unverwechselbare Idee geliefert, an die zu diesem Zeitpunkt noch keiner gedacht hatte. Allerdings hat sich in der Durcharbeitung und in der Abstimmung mit den Behörden gezeigt, dass das Projekt eine Nummer zu wichtig war, um uns direkt zu beauftragen.
Manchmal ist für Architekten am Tellerrand Schluss
Demzufolge wurde ein Wettbewerb für die Neukonzeption geplant. An diesem Wettbewerb nahmen wir zwar teil, konnten allerdings, nachdem unsere erste Idee aus denkmalschutzrechtlichen Gründen nicht umsetzbar war, mit der zweiten Idee nicht mehr punkten. Eine ironische Wendung, dass uns ausgerechnet der Denkmalschutz (
Der Denkmalschutz ist ein kultureller Schutz der Legislative und dessen Einhaltung eine der Kernkompetenzen von blauhaus.) im Wege stand. Es war eine spannende Zeit mit sehr viel planerischem Aufwand, sehr viel Herzblut und, wie das oft bei Wettbewerben ist, mit einem lachenden und einem weinenden Auge am Ende. Wir freuen uns, dass der Kollege, der den Wettbewerb gewonnen hat, eine überzeugende Arbeit geliefert hat, die für die Gemeinde und für das Vorhaben, die Gemeinde nach vorne zu bringen, hoffentlich das richtige Ergebnis war.