Unser Team - Christina Kuchinke -

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Christina Kuchinke
Dipl.-Ing.(FH), Architektur

Wer sind Sie, in einem Satz gesagt?

Christina Kuchinke: Mein Name ist Christina Kuchinke, ich bin 31 Jahre alt und seit vier Monaten hier im Büro und mache, so wie alle, eigentlich alles. Das ist das schöne hier im Büro: hier darf jeder alles machen. Sämtliche Leistungsphasen

Was heißt das?

Alles vom ersten Kontakt der Bauherren bis zum Moment der Schlüsselübergabe. Momentan arbeite ich am großen Projekt Gemeinschaftshaus Langwasser mit.

Was wird da gemacht?

Das ist eine Sanierung. Da wird in zwei Bauabschnitten erst der Außenbereich saniert, auch energetisch mit Wärmedämmverbundsystem, Fenster, Dach und dann vielleicht irgendwann der Innenraum.

Sie sind erst seit vier Monaten hier. Was hat sie zu blauhaus geführt?

Mein Mann hat hier Arbeit gefunden in Nürnberg, also sind wir hierher gezogen. Studiert habe ich in Darmstadt. Ich habe mich sozusagen ins Blaue hinein beworben. Ich kannte keine Büros in Nürnberg gut. Also habe ich im Internet geschaut, was mir gefällt.

Und welche Richtung hat Sie da angesprochen?

Das Thema Bauen im Bestand. Ich finde das super. Sanieren macht Spaß, und es ist ja nicht nur sanieren. Blauhaus macht auch viel Neubau  
Ein Neubau ist ein neu gebautes Haus, welches den Begriff teilweise bis zu dem Zeitpunkt der ersten aufwendigen Sanierung trägt.
 
und Anbau.

Was können Sie am besten?

Das kann ich ja jetzt noch nicht so genau sagen. Ich bin ja noch nicht so lange im Beruf. Aber ich kann sagen, was mir am meisten Spaß macht: Werkplanung.

Was machen Sie in ihrer Freizeit, wenn sie gerade keine Werkplanung anlegen?

Wir tanzen, mein Ehemann und ich.

Wie tanzen?

Klassischer Paartanz. Standard, Latein. Wir haben hier zwar noch keine Tanzschule, sind aber auf der Suche.

Was verstehen Sie unter dem Begriff Kundennähe?

Ich glaube, es ist immer ganz wichtig, dass man über alles, was man macht, den Bauherrn informiert. Dass er immer das Gefühlt hat, am Verlauf teilzunehmen. Da legt auch der Chef großen Wert drauf. Das muss man auch erst lernen, wenn man von der Uni kommt. Man reißt da irgendwelche Entwürfe durch und sagt: „So will ich das haben“. Das geht mit den Bauherren natürlich nicht. Man baut ja nicht für sich. Der Bauherr zahlt viel Geld dafür, dass er ein Häuschen kriegt, da sollte man auch große Rücksicht darauf nehmen, was da für Vorstellungen herrschen. Das heißt nicht, dass man alles machen muss, was ein Bauherr sagt, aber man sollte lernen, was der Bauherr will und was nicht. Ich glaube schon, dass man sich als Bauherr bei uns wohl und betreut fühlen kann.

Ein permanenter Dialog also. Ist das auch im blauhaus-Team so?

Ja, der Chef weiß  immer alles, und das ist auch gut so. Er muss das hier leiten und hält seinen Namen dafür hin. Dann ist es auch in Ordnung, wenn er die letzte Entscheidung trifft.

Jetzt kommt ein kleines Spielchen: Ich sage Ihnen ein paar Begriffe, und Sie antworten möglichst schnell und ohne lange nachzudenken. OK?

Super.

Altbau.
Hätte auch gern einen.

Nürnberg.
Ganz neu.

Bauhaus.
Auch neu, damals.

Burj Khalifa
Da bin ich raus. Das ist mir zu hoch.

Architektur
Macht Spaß

Mathias Kreibich
Chef

Wie sieht Ihr Traumhaus aus?

Ich hätte schon auch gerne so eine alte Kiste. Ich würde nicht neu bauen wollen. Ist nicht so meins. Lieber ein altes Haus mit Geschichte. Es gibt sicherlich viele Leute, gerade unter Kollegen,  die mögen dieses Puristische. Ich finde das auch super und würde so etwas gerne einmal bauen, aber ich möchte nicht drin wohnen. Nicht länger als eine Woche.